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Pharma- und Medizintechnik Dialog geht in die nächste Runde

Berlin (ots)

Weichenstellung für einen zukunftsfähigen Pharmastandort

Pharma Deutschland begrüßt die Bereitschaft, im Dialog eine überfällige Harmonisierung im AMNOG anzugehen. Zugleich mahnt der Verband, die negativen Auswirkungen des GKV-BStabG auf Versorgung, Innovationsstandort und Investitionen in neue Therapien nicht aus den Augen zu verlieren.

Mit dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz wurden zuletzt drastische Sparmaßnahmen beschlossen. Instrumente, wie der erhöhte Herstellerrabatt, zusätzliche Rabattverträge für patentgeschützte Arzneimittel sowie die Verschärfung der Preis-Mengen-Regelungen im AMNOG stellen die bisherige nutzenbasierte Preisfindung in Frage und erhöhen das Versorgungsrisiko, bremsen Innovationen in Forschung und Entwicklung und gefährden langfristig notwendige Innovationen am Standort Deutschland.

Vor diesem Hintergrund begrüßt Pharma Deutschland zwar grundsätzlich die Fortsetzung des Pharma- und Medizintechnik Dialogs, stellt allerdings klar, dass notwendige selektive Anpassungen im AMNOG-Verfahren die neu geschaffenen verschlechterten Rahmenbedingungen für pharmazeutische Unternehmen in keiner Weise kompensieren können. Insbesondere nicht, da die Neuregelungen das AMNOG allesamt entwerten.

"Um Patientinnen und Patienten auch künftig mit neuen Arzneimitteltherapien versorgen zu können ist mehr nötig, als längst überfällige Harmonisierung und selektive bürokratische Erleichterungen vornehmen zu wollen." sagt Dorothee Brakmann, Hauptgeschäftsführerin Pharma Deutschland.

Für Donnerstag, den 3. September 2026 hat das Bundesgesundheitsministerium zu einer vertieften Diskussion geladen. Mit dem Zulassungsverfahren, der EU-HTA und der nationalen Bewertungen im Rahmen des AMNOG sind bereits heute drei unterschiedliche hoch komplexe und ressourcenintensive Verfahren zu durchlaufen, die dringend einer Harmonisierung bedürfen. Insbesondere die Diskrepanz bei der Berücksichtigung besonderer Therapiesituationen zwischen Zulassungsbehörden und dem Gemeinsamem Bundesausschuss muss dringend angeglichen werden.

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Der Pharma Deutschland e.V. ist der mitgliederstärkste Branchenverband der Pharmaindustrie in Deutschland. Er vertritt die Interessen von rund 400 Mitgliedsunternehmen, die in Deutschland ca. 80.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigen. Die in Pharma Deutschland e.V. organisierten Unternehmen tragen maßgeblich dazu bei, die Arzneimittelversorgung in Deutschland zu sichern. So stellen sie fast 80 Prozent der in Apotheken verkauften rezeptfreien und fast zwei Drittel der rezeptpflichtigen Arzneimittel sowie einen Großteil der stofflichen und dentalen Medizinprodukte für die Patientinnen und Patienten bereit. Unter www.pharmadeutschland.de gibt es mehr Informationen zu Pharma Deutschland.

Ihre Ansprechpartner in der Pressestelle von Pharma Deutschland:

Hannes Hönemann
Leiter Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
T. +49 171 5618203
hoenemann@pharmadeutschland.de

Anna Frederike Gutzeit
CvD Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
T. +49 170 4548014
gutzeit@pharmadeutschland.de

Geschäftsstelle Berlin
Pharma Deutschland e.V.
Friedrichstraße 134
10117 Berlin

Geschäftsstelle Bonn
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Original-Content von: Pharma Deutschland e.V., übermittelt durch news aktuell

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