Alle Storys
Folgen
Keine Story von BERLINER MORGENPOST mehr verpassen.

BERLINER MORGENPOST

BERLINER MORGENPOST: Kampf um den Gelben Sack
Kommentar von Martin Nejezchleba zum Streik bei Alba

Berlin (ots)

In Zeiten, in denen es schwerer wird, an Personal und Fahrer zu kommen, wächst der Druck auf die Arbeitgeber. Das betrifft nicht nur Alba, sondern die gesamte Logistikbranche. Es ist also das gute Recht der Gewerkschaft, in dieser Situation mehr Lohn und bessere Arbeitsbedingungen zu fordern. Alba zahlt den Müllwerkern gerade mal den Branchenmindestlohn von 9,10 Euro, den Fahrern maximal 10,65 Euro. Der Nadelstich, den Verdi nun aber gesetzt hat, trifft die Berliner, deren Tonnen nicht geleert oder deren Säcke nicht abgeholt werden. Aus Gewerkschaftssicht kann man das verstehen. Das einmalige Abholen ist noch kein Drama. Allerdings droht Verdi für den Fall, dass Alba den Arbeitnehmern nicht entgegenkommt, mit neuen Streiks ab Januar. Vielleicht werden die Arbeitskampfmaßnahmen auch ausgeweitet. Dann könnte es für die Berliner deutlich unangenehmer werden.

Der vollständige Kommentar unter: morgenpost.de/212932149

Pressekontakt:

BERLINER MORGENPOST

Telefon: 030/887277 - 878
bmcvd@morgenpost.de

Original-Content von: BERLINER MORGENPOST, übermittelt durch news aktuell

Weitere Storys: BERLINER MORGENPOST
Weitere Storys: BERLINER MORGENPOST
  • 15.12.2017 – 21:30

    BERLINER MORGENPOST: Sicherheit ist ein hohes Gut - Kommentar von Thomas Fülling

    Berlin (ots) - Es ist nicht gerade ein tolles Gefühl, inzwischen auf beinahe jedem Bahnhof von Kameras beobachtet zu werden. Freiheit und Leichtigkeit des Lebens fühlen sich anders an. Doch die Zeiten haben sich geändert. Öffentliche Verkehrsmittel im Allgemeinen, Bahnhöfe, die von vielen Menschen frequentiert werden im Besonderen, sind erklärte Ziele von ...

  • 14.12.2017 – 20:27

    BERLINER MORGENPOST: Wenn staatliche Hilfe schadet - Kommentar von Björn Hartmann

    Berlin (ots) - Die Pleite von Niki ist bitter. Die Abwickler der Fluggesellschaft Air Berlin, zu der Niki gehört, und auch die Bundesregierung sehen nicht gut aus. Gerade sie hat mit einem 150-Millionen-Euro-Kredit für Air Berlin die Illusion aufrechterhalten, alles werde gut. Es kam anders. Tatsächlich kaufte die Politik Zeit, damit sich der deutsche Marktführer ...