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AUTO BILD: Lobbyismus verhindert bessere Umwelttechnik für deutsche Autos

Der neue Mazda CX-5 bekommt in den USA als Diesel eine doppelte Abgasreinigung, also Speicher- und SCR-Kat. Die deutsche Version hat statt des AdBlue-Einfüllstutzens nur einen Blindstopfen. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/53065 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/AUTO BILD"
Der neue Mazda CX-5 bekommt in den USA als Diesel eine doppelte Abgasreinigung, also Speicher- und SCR-Kat. Die deutsche Version hat statt des AdBlue-Einfüllstutzens nur einen Blindstopfen. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/53065 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke... mehr

Hamburg (ots) - Hersteller-Lobbyisten gestalten Gesetzgebung in ihrem Sinne - und nutzen dann Schlupflöcher, um teure Technik nicht einbauen zu müssen.

Deutsche Autokäufer bekommen nicht immer die beste verfügbare Umwelttechnik für ihre Neuwagen. Aktuelles Beispiel: In den USA soll das Diesel-Modell des neuen Mazda CX-5 mit doppelter Abgasreinigung auf den Markt kommen und so die strengen kalifornischen Abgasgrenzwerte erfüllen. Deutschen Kunden hingegen bleibt diese neue saubere Dieselwelt vorerst verschlossen. Wie AUTO BILD in seiner aktuellen Ausgabe 17/2017 (EVT: 28.4.2017) berichtet, werden die deutschen Modelle nicht mit der neuen Umwelttechnik ausgestattet sein, da der CX-5 die Euro-6-Abgasnorm auch so erfüllt. "Aber auch bei anderen Herstellern bekommen wir oft nicht die beste verfügbare Umwelttechnik", sagt AUTO BILD-Redakteur Matthias Moetsch.

Ein Grund für die gesetzlichen Schlupflöcher: Es sind die Autohersteller selbst, die großen Einfluss nehmen, wenn sich auf politischer Ebene die Rahmenbedingungen ändern und neue Richtlinien zu Lärm, Verbrauch oder Abgas entstehen. Beispiel EU: Hier sind alle wichtigen Hersteller und der deutsche Branchenverband VDA (Verband der Automobilindustrie e. V.) massiv vertreten. Unternehmen hätten gute Chancen, Expertengruppen der EU-Kommission zu dominieren und damit die Gesetzgebung in ihrem Sinne zu gestalten, warnt die Verbraucherorganisation "Lobby Control". So seien 32 der insgesamt 41 Mitglieder der Expertengruppe für neue Dieselfahrzeugtests Unternehmensvertreter gewesen. Dabei geht es auch um die Rahmenbedingungen für die geplanten Abgas-Straßentests der neuen Euro-6d-Norm und die zentrale Frage, wie viel Raum sie der Autoindustrie für Schummeleien lassen.

Den vollständigen Artikel "Lobbyismus verhindert Umwelttechnik: Sind die noch ganz sauber?" lesen Sie in der aktuellen Ausgabe 17/2017 von AUTO BILD, die am 28. April 2017 erscheint.

AUTO BILD im Internet: www.autobild.de

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