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Mehrheit der Deutschen lehnt Solidarität mit EU-Krisenstaaten ab
60 Prozent verweigern den europäischen Partnern die Unterstützung

Hamburg (ots) - Sechs von zehn Deutschen wollen keinen der europäischen Pleitekandidaten weiter aus EU-Mitteln unterstützen. Entsprechend sehen 43 Prozent der Bundesbürger die Aufstockung des Euro-Rettungsschirms auf 500 Milliarden Euro mit Sorge. Jeder Dritte spricht sich ausdrücklich gegen diese Maßnahme aus. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage der Kommunikationsberatung Faktenkontor und des Marktforschers Toluna unter 1.000 Bundesbürgern.

Die Solidarität der Deutschen mit den europäischen Nachbarn fällt mager aus. Am schlechtesten kommen Italien und Griechenland weg. Nur 15 Prozent wollen den beiden Mittelmeerstaaten unter die Arme greifen. Portugal verdient nach Ansicht von jedem Fünften die Unterstützung der Gemeinschaft. Das größte Verständnis für ihre finanziellen Schieflagen genießen Spanien und Irland mit jeweils knapp 25 Prozent.

Ein Ende der Garantien für europäische Krisenstaaten ist nach Meinung der Bundesbürger dennoch nicht in Sicht. 52 Prozent erwarten noch in diesem Jahr eine weitere Aufstockung des Euro-Rettungsschirms auf mehr als 500 Milliarden Euro.

Bedenken hat die Bevölkerung auch an anderer Stelle. Vier von zehn Befragten befürchten, dass Deutschland durch den Verzicht auf den Vorsitz der Europäischen Zentralbank (EZB) an Einfluss verliert. Jeder Vierte findet, die Bundesregierung hätte trotz des Rücktritts von Bundesbankchef Axel Weber auf die Besetzung des EZB-Postens mit einem deutschen Kandidaten beharren sollen.

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