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Schleswig-Holstein: 42 Prozent der älteren Beschäftigten wollen früher in Rente

Schleswig-Holstein: 42 Prozent der älteren Beschäftigten wollen früher in Rente
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Vier von zehn Beschäftigten ab 50 Jahren in Schleswig-Holstein wollen früher in Rente gehen. Bei Beschäftigten mit einem schlechteren Gesundheitszustand liegt dieser Anteil mit 59 Prozent deutlich höher. Das geht aus dem aktuellen DAK-Gesundheitsreport „Arbeiten ab 50“ hervor. Dafür hat das IGES Institut im Auftrag der DAK-Gesundheit den Krankenstand aller DAK-versicherten Beschäftigten in Schleswig-Holstein analysiert und eine repräsentative Bevölkerungsumfrage durchgeführt. Ein Kernergebnis: Ältere Beschäftigte sind seltener, aber im Schnitt länger krankgeschrieben. Ab Mitte 50 kommen auffällig viele Fehlzeiten dazu. Im Alter von 66 Jahren liegt der Krankenstand der Beschäftigten im Schnitt bei 10 Prozent – und damit doppelt so hoch wie bei den 50-Jährigen (fünf Prozent). Über alle Beschäftigten ab 50 Jahren hinweg liegt Schleswig-Holstein mit 7,2 Prozent leicht unter dem Bundesdurchschnitt (7,4 Prozent). Lesen Sie mehr in unserer aktuellen Pressemeldung.

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Ihr Presseteam der DAK-Gesundheit Schleswig-Holstein

Schleswig-Holstein: 42 Prozent der älteren Beschäftigten wollen früher in Rente

  • DAK-Gesundheitsreport 2026 untersucht Rentenpläne und Krankenstand in Schleswig-Holstein
  • Fehlzeiten steigen mit zunehmendem Alter deutlich: Mit 66 Jahren liegt Krankenstand im Schnitt bei 10 Prozent
  • DAK-Landeschef Lubinski setzt auf Wertschätzung und betriebliches Gesundheitsmanagement für lange Erwerbstätigkeit

Vier von zehn Beschäftigten ab 50 Jahren in Schleswig-Holstein wollen früher in Rente gehen. Bei Beschäftigten mit einem schlechteren Gesundheitszustand liegt dieser Anteil mit 59 Prozent deutlich höher. Das geht aus dem aktuellen DAK-Gesundheitsreport „Arbeiten ab 50“ hervor. Dafür hat das IGES Institut im Auftrag der DAK-Gesundheit den Krankenstand aller DAK-versicherten Beschäftigten in Schleswig-Holstein analysiert und eine repräsentative Bevölkerungsumfrage durchgeführt. Ein Kernergebnis: Ältere Beschäftigte sind seltener, aber im Schnitt länger krankgeschrieben. Ab Mitte 50 kommen auffällig viele Fehlzeiten dazu. Im Alter von 66 Jahren liegt der Krankenstand der Beschäftigten im Schnitt bei 10 Prozent – und damit doppelt so hoch wie bei den 50-Jährigen (fünf Prozent). Über alle Beschäftigten ab 50 Jahren hinweg liegt Schleswig-Holstein mit 7,2 Prozent leicht unter dem Bundesdurchschnitt (7,4 Prozent).

„Wer über eine längere Lebensarbeitszeit spricht, muss auch über die Gesundheit der Beschäftigten sprechen. Nur mit gesundheitsfördernden Arbeitsbedingungen, wirksamer Prävention und einer Kultur der Wertschätzung können Menschen bis ins höhere Erwerbsalter leistungsfähig und motiviert arbeiten,“ sagt Cord-Eric Lubinski, DAK-Landechef in Schleswig-Holstein.

Vier von zehn Beschäftigte über 50 Jahre wollen früher in Rente

Eine Forsa-Umfrage für den DAK-Gesundheitsreport zeigt, dass 42 Prozent der Beschäftigten ab 50 Jahren in Schleswig-Holstein einen vorzeitigen Renteneintritt planen. Damit liegt der Norden deutlich unter dem Bundesdurchschnitt. Über alle Altersgruppen hinweg denken 40 Prozent in Schleswig-Holstein über einen früheren Ausstieg aus dem Erwerbsleben nach. 35 Prozent möchten bis zur gesetzlichen Rente arbeiten. Zwölf Prozent können sich vorstellen, darüber hinaus erwerbstätig zu bleiben. Ob Menschen länger arbeiten möchten, hängt maßgeblich von ihrer Gesundheit ab. Während 37 Prozent der Beschäftigten mit guter oder sehr guter Gesundheit einen Renteneintritt vor der gesetzlichen Altersgrenze in Betracht ziehen, sind es bei Beschäftigten mit schlechterem Gesundheitszustand deutlich mehr (59 Prozent).

Wertschätzung: wichtige Voraussetzung für längeres Arbeiten

Wer länger, motiviert und leistungsfähig arbeiten soll, braucht laut Report neben guten Arbeitsbedingungen vor allem mehr Wertschätzung. Für 40 Prozent der Befragten ab 50 Jahren ist dies eine wichtige Voraussetzung für ein längeres Erwerbsleben. 37 Prozent wünschen sich zudem eine stärkere Anerkennung ihres Erfahrungswissens. Damit gehört Wertschätzung zu den wichtigsten nicht-monetären Faktoren für eine längere Erwerbstätigkeit. Am häufigsten wünschen sich die Befragten jedoch die Anpassung der Arbeitszeiten an ihre individuellen Bedürfnisse (47 Prozent) gefolgt von einer höheren Bezahlung (43 Prozent).

Beschäftigte ab 50 seltener, aber länger krankgeschrieben

Laut DAK-Gesundheitsreport schätzen ältere Beschäftigte in Schleswig-Holstein ihre Leistungsfähigkeit als sehr hoch ein und sie sind seltener krankgeschrieben als jüngere. Beschäftigte ab 50 Jahren kamen im Jahr 2025 auf 169 Krankschreibungen je 100 Versicherte, bei den unter 50-Jährigen waren es mit 235 Fällen deutlich mehr. Obwohl Erwerbstätige ab 50 Jahren seltener krankheitsbedingt ausfallen als jüngere Altersgruppen, dauert eine durchschnittliche Krankschreibung bei ihnen mit 15,5 Tagen etwa doppelt so lange wie bei Beschäftigten bis 49 Jahren (7,8 Tage). Der Krankenstand liegt bei den 50-Jährigen im Norden bei 7,2 Prozent. Mit zunehmendem Alter steigt er kontinuierlich an und erreicht im Alter von 66 Jahren zehn Prozent. Ein Krankenstand von 10 Prozent bedeutet, dass an jedem Tag durchschnittlich zehn von 100 Beschäftigten arbeitsunfähig sind.

Aktivrente: Extra-Bonus für Gesunde?

Die Befragung zeigt auch: Gegenüber der neuen Aktivrente sind viele Beschäftigte ab 50 Jahren grundsätzlich offen (75 Prozent), allerdings gibt es keine Mehrheit mit klarer Nutzungsabsicht. Fast ein Drittel der Befragten (31 Prozent) kann sich die Nutzung einer Aktivrente gut vorstellen. Weitere 44 Prozent schließen dies nicht aus. Gleichzeitig lehnen 25 Prozent die Aktivrente klar ab.

Für den DAK-Gesundheitsreport mit dem Schwerpunkt „Arbeiten ab 50: langfristig gesund und zufrieden“ wurden unter anderem die Krankschreibungen von 119.000 erwerbstätigen Versicherten der DAK-Gesundheit in Schleswig-Holstein analysiert.

Die DAK-Gesundheit ist die drittgrößte gesetzliche Krankenkasse Deutschlands und engagiert sich besonders im betrieblichen Gesundheitsmanagement. Mehr Infos und aktuelle Termine unter: www.dak.de/bgm

Pressekontakt:

Sönke Krohn

DAK-Gesundheit
Pressesprecher Schleswig-Holstein

Nagelsweg 27-31, 20097 Hamburg

Tel. 040 253 214 753, Mobil 0172 517 34 22
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