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Bremen: 49 Prozent der älteren Beschäftigten wollen früher in Rente

Bremen: 49 Prozent der älteren Beschäftigten wollen früher in Rente
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Fast die Hälfte der Beschäftigten ab 50 Jahren in Bremen will früher in Rente gehen. Bei denjenigen mit einer schlechteren Gesundheit sind es mit 55 Prozent noch mehr. Das geht aus dem aktuellen DAK-Gesundheitsreport „Arbeiten ab 50“ hervor. Dafür hat das IGES Institut im Auftrag der DAK-Gesundheit den Krankenstand aller DAK-versicherten Beschäftigten in Bremen analysiert und eine repräsentative Bevölkerungsumfrage durchgeführt. Ein Kernergebnis: Ältere Beschäftigte sind seltener, aber im Schnitt länger krankgeschrieben. Ab Mitte 50 kommen auffällig viele Fehlzeiten dazu. Im Alter von 66 Jahren liegt der Krankenstand der Beschäftigten im Schnitt bei 11 Prozent – und damit fast doppelt so hoch wie bei den 50- bis 53-Jährigen (rund sechs Prozent). Über alle Beschäftigten ab 50 Jahren hinweg liegt Bremen mit 7,5 Prozent auf dem Niveau des Bundesdurchschnitts (7,4 Prozent). Lesen Sie mehr in unserer aktuellen Pressemeldung.

Freundliche Grüße

Ihr Presseteam der DAK-Gesundheit Bremen

Bremen: 49 Prozent der älteren Beschäftigten wollen früher in Rente

  • DAK-Gesundheitsreport 2026 untersucht Rentenpläne und Krankenstand in Bremen
  • Fehlzeiten steigen mit zunehmendem Alter deutlich: Mit 66 Jahren liegt der Krankenstand im Schnitt bei 11 Prozent
  • DAK-Landeschef Rühe setzt auf Wertschätzung und betriebliches Gesundheitsmanagement für lange Erwerbstätigkeit

Fast die Hälfte der Beschäftigten ab 50 Jahren in Bremen will früher in Rente gehen. Bei denjenigen mit einer schlechteren Gesundheit sind es mit 55 Prozent noch mehr. Das geht aus dem aktuellen DAK-Gesundheitsreport „Arbeiten ab 50“ hervor. Dafür hat das IGES Institut im Auftrag der DAK-Gesundheit den Krankenstand aller DAK-versicherten Beschäftigten in Bremen analysiert und eine repräsentative Bevölkerungsumfrage durchgeführt. Ein Kernergebnis: Ältere Beschäftigte sind seltener, aber im Schnitt länger krankgeschrieben. Ab Mitte 50 kommen auffällig viele Fehlzeiten dazu. Im Alter von 66 Jahren liegt der Krankenstand der Beschäftigten im Schnitt bei 11 Prozent – und damit fast doppelt so hoch wie bei den 50- bis 53-Jährigen (rund sechs Prozent). Über alle Beschäftigten ab 50 Jahren hinweg liegt Bremen mit 7,5 Prozent auf dem Niveau des Bundesdurchschnitts (7,4 Prozent).

„Ein höheres Renteneintrittsalter allein löst die Herausforderungen des demografischen Wandels nicht. Entscheidend ist, dass Beschäftigte die Möglichkeit haben, bis ins höhere Erwerbsalter gesund und motiviert zu arbeiten. Dazu braucht es gezielte Gesundheitsförderung, gute Arbeitsbedingungen und Wertschätzung am Arbeitsplatz“, sagt Michael-Niklas Rühe, DAK-Landeschef in Bremen. „Politik und Unternehmen müssen hier gemeinsam die Voraussetzungen schaffen, damit erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter länger im Berufsleben bleiben können.“

Fast die Hälfte der ab 50-Jährigen plant vorzeitigen Ruhestand

Eine Forsa-Umfrage für den DAK-Gesundheitsreport zeigt, dass 49 Prozent der Beschäftigten ab 50 Jahren in Bremen einen vorzeitigen Renteneintritt planen. Damit liegt Bremen leicht unter dem Bundesdurchschnitt (52 Prozent). Die bundesweiten Befragungsdaten zeigen zudem, dass der Gesundheitszustand einen erheblichen Einfluss auf die Rentenpläne hat. Von den Beschäftigten mit einem sehr guten oder guten Gesundheitszustand planen 41 Prozent einen vorzeitigen Renteneintritt. Bei Beschäftigten mit einem weniger guten oder schlechten Gesundheitszustand steigt dieser Anteil dagegen auf 55 Prozent.

Wertschätzung: wichtige Voraussetzung für längeres Arbeiten

Wer länger, motiviert und leistungsfähig arbeiten soll, braucht laut Report neben guten Arbeitsbedingungen vor allem mehr Wertschätzung. Für 55 Prozent der Befragten ab 50 Jahren ist dies eine wichtige Voraussetzung für ein längeres Erwerbsleben. Damit gehört Wertschätzung zu den wichtigsten nicht-monetären Faktoren für eine längere Erwerbstätigkeit. Am häufigsten wünschen sich die Befragten jedoch eine höhere Bezahlung (63 Prozent), gefolgt von einer besseren Anpassung der Arbeitszeiten an ihre individuellen Bedürfnisse (58 Prozent).

Beschäftigte ab 50 seltener, aber länger krankgeschrieben

Laut DAK-Gesundheitsreport schätzen ältere Beschäftigte in Bremen ihre Leistungsfähigkeit als sehr hoch ein und sind seltener krankgeschrieben als jüngere. Beschäftigte ab 50 Jahren kamen im Jahr 2025 auf 180 Krankschreibungen je 100 Versicherte, bei den unter 50-Jährigen waren es mit 229 Fällen deutlich mehr. Obwohl Erwerbstätige ab 50 Jahren seltener krankheitsbedingt ausfallen als jüngere Altersgruppen, dauert eine durchschnittliche Krankschreibung bei ihnen mit 15,3 Tagen etwa doppelt so lange wie bei Beschäftigten bis 49 Jahren (7,6 Tage). Der Krankenstand liegt bei den über 50-Jährigen in Bremen bei 7,5 Prozent. Mit zunehmendem Alter steigt er kontinuierlich an und erreicht im Alter von 66 Jahren elf Prozent. Ein Krankenstand von 11 Prozent bedeutet, dass an jedem Tag durchschnittlich elf von 100 Beschäftigten arbeitsunfähig sind.

Aktivrente: Extra-Bonus für Gesunde?

Die Befragung zeigt auch: Gegenüber der neuen Aktivrente sind viele Beschäftigte ab 50 grundsätzlich offen (70 Prozent), allerdings gibt es keine Mehrheit mit klarer Nutzungsabsicht. Rund ein Drittel der Befragten (31 Prozent) kann sich die Nutzung einer Aktivrente gut vorstellen. Weitere 39 Prozent schließen dies nicht aus. Gleichzeitig lehnen 31 Prozent die Aktivrente klar ab.

Für den DAK-Gesundheitsreport mit dem Schwerpunkt „Arbeiten ab 50: langfristig gesund und zufrieden“ wurden unter anderem die Krankschreibungen von 15.000 erwerbstätigen Versicherten der DAK-Gesundheit in Bremen analysiert.

Die DAK-Gesundheit ist die drittgrößte gesetzliche Krankenkasse Deutschlands und engagiert sich besonders im betrieblichen Gesundheitsmanagement. Mehr Infos und aktuelle Termine unter: www.dak.de/bgm

Freundliche Grüße

Pressekontakt:

Sönke Krohn

DAK-Gesundheit
Pressesprecher Bremen

Nagelsweg 27-31, 20097 Hamburg

Tel. 040 253 214 753, Mobil 0172 517 34 22
soenke.krohn@dak.de
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