Alle Storys
Folgen
Keine Story von DAK-Gesundheit mehr verpassen.

DAK-Gesundheit

Hamburg: 45 Prozent der älteren Beschäftigten wollen früher in Rente

Hamburg: 45 Prozent der älteren Beschäftigten wollen früher in Rente
  • Bild-Infos
  • Download

2 Dokumente

Fast jeder zweite der Beschäftigten ab 50 Jahren in Hamburg will früher in Rente gehen. Bei denjenigen mit einer schlechteren Gesundheit liegt dieser Anteil mit 55 Prozent etwas höher. Das geht aus dem aktuellen DAK-Gesundheitsreport „Arbeiten ab 50“ hervor. Dafür hat das IGES Institut im Auftrag der DAK-Gesundheit den Krankenstand aller DAK-versicherten Beschäftigten in Hamburg analysiert und eine repräsentative Bevölkerungsumfrage durchgeführt. Ein Kernergebnis: Ältere Beschäftigte sind seltener, aber im Schnitt länger krankgeschrieben. Ab Mitte 50 kommen auffällig viele Fehlzeiten dazu. Im Alter von 66 Jahren liegt der Krankenstand der Beschäftigten im Schnitt bei 11 Prozent – und damit fast doppelt so hoch wie bei den 50- bis 53-Jährigen (jeweils rund sechs Prozent). Über alle Beschäftigten ab 50 Jahren hinweg liegt Hamburg mit 6,5 Prozent deutlich unter dem Bundesdurchschnitt (7,4 Prozent). Lesen Sie mehr in unserer aktuellen Pressemeldung.

Freundliche Grüße

Ihr Presseteam der DAK-Gesundheit Hamburg

Hamburg: 45 Prozent der älteren Beschäftigten wollen früher in Rente

  • DAK-Gesundheitsreport 2026 untersucht Rentenpläne und Krankenstand in Hamburg
  • Fehlzeiten steigen mit zunehmendem Alter deutlich: Mit 66 Jahren liegt Krankenstand im Schnitt bei 11 Prozent
  • DAK-Landeschef Juncker setzt auf Werte und betriebliches Gesundheitsmanagement für lange Erwerbstätigkeit

Fast jeder zweite der Beschäftigten ab 50 Jahren in Hamburg will früher in Rente gehen. Bei denjenigen mit einer schlechteren Gesundheit liegt dieser Anteil mit 55 Prozent etwas höher. Das geht aus dem aktuellen DAK-Gesundheitsreport „Arbeiten ab 50“ hervor. Dafür hat das IGES Institut im Auftrag der DAK-Gesundheit den Krankenstand aller DAK-versicherten Beschäftigten in Hamburg analysiert und eine repräsentative Bevölkerungsumfrage durchgeführt. Ein Kernergebnis: Ältere Beschäftigte sind seltener, aber im Schnitt länger krankgeschrieben. Ab Mitte 50 kommen auffällig viele Fehlzeiten dazu. Im Alter von 66 Jahren liegt der Krankenstand der Beschäftigten im Schnitt bei 11 Prozent – und damit fast doppelt so hoch wie bei den 50- bis 53-Jährigen (jeweils rund sechs Prozent). Über alle Beschäftigten ab 50 Jahren hinweg liegt Hamburg mit 6,5 Prozent deutlich unter dem Bundesdurchschnitt (7,4 Prozent).

„Die Diskussion über eine längere Lebensarbeitszeit darf sich nicht nur auf das gesetzliche Renteneintrittsalter konzentrieren. Entscheidend ist, welche Voraussetzungen geschaffen werden, damit Menschen auch im höheren Erwerbsalter gesund, leistungsfähig und mit Motivation arbeiten können. Dafür tragen Unternehmen und Politik gemeinsam Verantwortung“, sagt Jens Juncker, DAK-Landeschef in Hamburg. „Wer von den Menschen erwartet, länger berufstätig zu sein, muss ihnen dafür die richtigen Voraussetzungen bieten. Wertschätzung, gute Arbeitsbedingungen und eine gezielte Gesundheitsförderung helfen dabei, erfahrene Beschäftigte länger im Arbeitsleben zu halten.“

Über die Hälfte der ab 50-Jährigen plant vorzeitigen Ruhestand

Eine Forsa-Umfrage für den DAK-Gesundheitsreport zeigt, dass 45 Prozent der Beschäftigten ab 50 Jahren in Hamburg einen vorzeitigen Renteneintritt planen. Damit liegt Hamburg deutlich unter dem Bundesdurchschnitt. Über alle Altersgruppen hinweg möchten 40 Prozent bis zur gesetzlichen Rente arbeiten, 13 Prozent können sich vorstellen, darüber hinaus erwerbstätig zu bleiben. Über einen früheren Ausstieg aus dem Erwerbsleben denken 38 Prozent nach. Ob Menschen länger arbeiten möchten, hängt maßgeblich von ihrer Gesundheit ab. Während 41 Prozent der Beschäftigten mit guter oder sehr guter Gesundheit einen Renteneintritt vor der gesetzlichen Altersgrenze in Betracht ziehen, sind es bei Beschäftigten mit schlechterem Gesundheitszustand deutlich mehr (55 Prozent).

Wertschätzung: wichtige Voraussetzung für längeres Arbeiten

Die Ergebnisse des DAK-Gesundheitsreports zeigen, dass für Beschäftigte ab 50 Jahren insbesondere Anerkennung und Wertschätzung eine wichtige Rolle spielen. So wünschen sich 34 Prozent mehr Wertschätzung für ihre Arbeitsleistung und 31 Prozent eine stärkere Anerkennung ihres Erfahrungswissens. Noch wichtiger sind den Befragten eine bessere Anpassung der Arbeitszeiten an individuelle Bedürfnisse (49 Prozent), eine höhere Bezahlung (44 Prozent) sowie ein passenderer Arbeitsumfang (39 Prozent). Zudem sehen 32 Prozent mehr betriebliche Maßnahmen zur Gesundheitsförderung als Voraussetzung dafür, möglichst lange gesund, motiviert und leistungsfähig im Erwerbsleben zu bleiben.

Beschäftigte ab 50 seltener, aber länger krankgeschrieben

Laut DAK-Gesundheitsreport schätzen ältere Beschäftigte in Hamburg ihre Leistungsfähigkeit als sehr hoch ein und sind seltener krankgeschrieben als jüngere. Beschäftigte ab 50 Jahren kamen im Jahr 2025 auf 164 Krankschreibungen je 100 Versicherte, bei den unter 50-Jährigen waren es mit 212 Fällen deutlich mehr. Obwohl Erwerbstätige ab 50 Jahren seltener krankheitsbedingt ausfallen als jüngere Altersgruppen, sind ihre Krankmeldungen mit durchschnittlich 14,5 Tagen deutlich langwieriger als bei Beschäftigten bis 49 Jahren (7,8 Tage). Der Krankenstand liegt bei den über 50-Jährigen in Hamburg bei 6,5 Prozent. Mit zunehmendem Alter steigt er kontinuierlich an und erreicht im Alter von 66 Jahren 11 Prozent. Ein Krankenstand von 11 Prozent bedeutet, dass an jedem Tag durchschnittlich elf von 100 Beschäftigten arbeitsunfähig sind.

Aktivrente: Extra-Bonus für Gesunde?

Die Befragung zeigt auch: Gegenüber der neuen Aktivrente sind viele Beschäftigte ab 50 grundsätzlich offen (73 Prozent), allerdings gibt es keine Mehrheit mit klarer Nutzungsabsicht. Mehr als ein Drittel der Befragten (36 Prozent) kann sich die Nutzung einer Aktivrente gut vorstellen. Weitere 37 Prozent schließen dies nicht aus. Gleichzeitig lehnen 26 Prozent die Aktivrente klar ab.

Für den DAK-Gesundheitsreport mit dem Schwerpunkt „Arbeiten ab 50: langfristig gesund und zufrieden“ wurden unter anderem die Krankschreibungen von 74.000 erwerbstätigen Versicherten der DAK-Gesundheit in Hamburg analysiert.

Die DAK-Gesundheit ist die drittgrößte gesetzliche Krankenkasse Deutschlands und engagiert sich besonders im betrieblichen Gesundheitsmanagement. Mehr Infos und aktuelle Termine unter: www.dak.de/bgm

Pressekontakt:

Sönke Krohn

DAK-Gesundheit
Pressesprecher Hamburg

Nagelsweg 27-31, 20097 Hamburg

Tel. 040 253 214 753, Mobil 0172 517 34 22
soenke.krohn@dak.de
 www.dak.de/presse
 www.x.com/dakgesundheit
 www.facebook.com/dakonline
 www.instagram.com/dakgesundheit
 www.youtube.com/dakgesundheit
Weitere Storys: DAK-Gesundheit
Weitere Storys: DAK-Gesundheit