Hamburg: DAK-Gesundheit und Gesundheitssenatorin Melanie Schlotzhauer starten Aufklärungskampagne "bunt statt blau" gegen Alkoholmissbrauch
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Bunt statt blau – Kunst gegen Komasaufen“: Unter diesem Motto starten Gesundheitssenatorin Melanie Schlotzhauer und die DAK-Gesundheit 2026 die Kampagne gegen Alkoholmissbrauch bei Kindern und Jugendlichen. Im 17. Jahr sucht die Krankenkasse die besten Plakatideen von Schülerinnen und Schülern zwischen zwölf und 17 Jahren zum Thema Rauschtrinken. Seit 2010 haben rund 143.000 Kinder und Jugendliche an dem Wettbewerb teilgenommen. Lesen Sie mehr in unserer aktuellen Pressemeldung.
Ihr Presseteam der DAK-Gesundheit Hamburg
„bunt statt blau“ 2026: DAK-Gesundheit und Gesundheitssenatorin Melanie Schlotzhauer starten Aufklärungskampagne gegen Alkoholmissbrauch in Hamburg
Landesweit werden zum 17. Mail die besten Schüler-Plakate gesucht
„bunt statt blau – Kunst gegen Komasaufen“: Unter diesem Motto starten Gesundheitssenatorin Melanie Schlotzhauer und die DAK-Gesundheit 2026 die Kampagne gegen Alkoholmissbrauch bei Kindern und Jugendlichen. Im 17. Jahr sucht die Krankenkasse die besten Plakatideen von Schülerinnen und Schülern zwischen zwölf und 17 Jahren zum Thema Rauschtrinken. Seit 2010 haben rund 143.000 Kinder und Jugendliche an dem Wettbewerb teilgenommen. Einsendeschluss ist der 31. März 2026. Anders als im Bundestrend ist die Anzahl der exzessiven Rauschtrinker bei jungen Hamburgern zuletzt wieder angestiegen. Laut Zahlen des Statistischen Landesamtes Hamburg mussten 2024 56 Kinder und Jugendliche nach einem akuten Alkoholrausch im Krankenhaus behandelt werden – darunter 31 Jungen und 25 Mädchen. Im Vergleich zum Vorjahr war das ein Anstieg von zehn Prozent.
„Bedauerlicherweise ist nach vier Jahren des Rückgangs wieder ein Anstieg bei den jugendlichen Rauschtrinkern zu verzeichnen“, sagt Jens Juncker, Landeschef der DAK-Gesundheit in Hamburg. „Es ist unerfreulich, dass wieder mehr Jugendliche im vergangenen Jahr ihr Limit in Sachen Alkohol deutlich überschritten haben. Gerade für Heranwachsende ist eine exzessiver Alkoholkonsum hochgefährlich und mit besonderen Risiken für eine gesunde Entwicklung verbunden. Daher dürfen wir nicht nachlassen, Kinder und Jugendliche über die Gefahren des Rauschtrinkens aufzuklären und sie zu einem Leben mit weniger oder am besten keinem Alkohol zu motivieren. Deshalb setzen wir in Hamburg gemeinsam mit der Senatorin Melanie Schlotzhauer unsere erfolgreiche Alkohol-Präventionskampagne ‚bunt statt blau‘ im Jahr 2026 fort und bringen das wichtige Thema in den Schulalltag.“ Wir sind sehr gespannt auf hoffentlich viele Plakateinreichungen.“
Gesundheitssenatorin Melanie Schlotzhauer ist Schirmherrin
Melanie Schlotzhauer Senatorin für, Ministerin für Gesundheit, Soziales und Integration betont: „Jüngste Untersuchungen zeigen, dass es generell keinen ‚gesunden‘ Konsum von Alkohol gibt. Alkohol kann besonders bei jungen Menschen erheblichen Schaden anrichten, weil sich ihre Organe und vor allem das Gehirn noch entwickeln. Immer noch landen viel zu viele Kinder und Jugendliche aufgrund von Alkoholmissbrauch im Krankenhaus. Als Hamburger Gesundheitssenatorin übernehme ich daher gerne die Schirmherrschaft für den Wettbewerb ‚bunt statt blau‘. Denn die Präventionskampagne animiert Kinder und Jugendliche dazu, sich kreativ mit dem eigenen, aber auch dem Konsumverhalten anderer auseinanderzusetzen und eine verantwortungsbewusste Haltung zum Thema Alkohol zu entwickeln."
Einsendeschluss für DAK-Plakatwettbewerb am 31. März
Beim Plakatwettbewerb „bunt statt blau“ warten Geldpreise in Höhe von insgesamt rund 12.000 Euro auf die kreativen Gewinnerinnen und Gewinner. Einsendeschluss ist der 31. März 2026. Danach werden in allen 16 Bundesländern die besten Siegerplakate ausgezeichnet. Im Juni wählt die Bundesjury um DAK-Vorstandschef Andreas Storm und dem “Beauftragten der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen, Henrik Streeck aus den 16 besten Landes-Plakaten die Bundessiegerinnen und Bundessieger. Zusätzlich gibt es auch in diesem Jahr auf Landes- und Bundesebene den „Sonderpreis junge Talente“ für die unteren Altersstufen und bundesweit den Sonderpreis „Social Media“ für die besten Bilder, die mit dem Hashtag #dakgesundheit oder #buntstattblau hochgeladen wurden.
Umfangreiches Unterrichtsmaterial für Schulen
Die Kampagne richtet sich gegen exzessiven Alkoholkonsum, bei dem Jugendliche binnen weniger Stunden so viel Alkohol trinken, bis sie einen gefährlichen Vollrausch haben. Bundesweit sind 11.000 Schulen zur Teilnahme eingeladen. Diese können das Thema Alkohol im Unterricht behandeln und ihre Schülerinnen und Schüler Plakate entwerfen lassen. Das Kieler Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) bietet den Lehrkräften dazu unterstützend umfangreiche Unterrichtsmaterialien und Elterninformationen an, die im Rahmen der Präventionskampagne „Aktion Glasklar“ konzipiert wurden.
Seit 2010 haben bundesweit rund 143.000 Mädchen und Jungen bunte Plakate gegen das Rauschtrinken gestaltet. Alle wichtigen Informationen zur Kampagne „bunt statt blau“ und zum Thema Alkoholprävention gibt es unter www.dak.de/buntstattblau und www.dak.de/aktionglasklar
Pressekontakt:
Sönke Krohn
DAK-Gesundheit Pressesprecher Hamburg
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