Sachsen-Anhalt: Weniger Jugendliche aufgrund von Alkoholmissbrauch im Krankenhaus
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In Sachsen-Anhalt mussten 2024 weniger Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus. Nach aktuellen Zahlen des Statistischen Landesamtes* gab es im Jahr 2024 insgesamt 353 jugendliche Rauschtrinker – knapp vier Prozent weniger als im Vorjahr (366 Rauschtrinker). In der Altersgruppe der zehn bis unter 15-jährigen wurden 2024 71 Schülerinnen und Schüler mit einem Rausch in die Klinik geliefert (2023: 66). Der größte Rückgang war bei den 15- bis unter 20-jährigen Mädchen und Jungen mit sechs Prozent zu verzeichnen. Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne und die DAK-Gesundheit setzen ihre Bemühungen in der Alkoholprävention fort und machen sich unter dem Motto „bunt statt blau“ auch 2026 stark gegen Alkoholmissbrauch bei Kindern und Jugendlichen in Sachsen-Anhalt. Im 17. Jahr werden die besten Plakate von Schülern und Schülerinnen zwischen zwölf und 17 Jahren zum Thema Rauschtrinken in einem Wettbewerb ausgezeichnet. Lesen Sie mehr in unserer Pressemeldung.
Freundliche Grüße
Ihr Presseteam der DAK-Gesundheit Sachsen-Anhalt
Sachsen-Anhalt: Weniger Jugendliche aufgrund von Alkoholmissbrauch im Krankenhaus
- 353 Kinder und Jugendliche landeten 2024 nach sogenanntem Rauschtrinken in der Klinik – rund vier Prozent weniger als 2023
- DAK-Gesundheit macht sich auch 2026 mit Plakatwettbewerb „bunt statt blau“ stark gegen das Rauschtrinken
- Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne ist Schirmherrin
In Sachsen-Anhalt mussten 2024 weniger Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus. Nach aktuellen Zahlen des Statistischen Landesamtes* gab es im Jahr 2024 insgesamt 353 jugendliche Rauschtrinker – knapp vier Prozent weniger als im Vorjahr (366 Rauschtrinker). In der Altersgruppe der zehn bis unter 15-jährigen wurden 2024 71 Schülerinnen und Schüler mit einem Rausch in die Klinik geliefert (2023: 66). Der größte Rückgang war bei den 15- bis unter 20-jährigen Mädchen und Jungen mit sechs Prozent zu verzeichnen. Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne und die DAK-Gesundheit setzen ihre Bemühungen in der Alkoholprävention fort und machen sich unter dem Motto „bunt statt blau“ auch 2026 stark gegen Alkoholmissbrauch bei Kindern und Jugendlichen in Sachsen-Anhalt. Im 17. Jahr werden die besten Plakate von Schülern und Schülerinnen zwischen zwölf und 17 Jahren zum Thema Rauschtrinken in einem Wettbewerb ausgezeichnet.
2024 wurden in Sachsen-Anhalt 175 Jungen und 178 Mädchen im Alter von 10 bis unter 20 Jahren nach Alkoholmissbrauch in einer Klinik behandelt. In der Gruppe der 10- bis unter 15-jährigen Kindern gab es im Jahr 2024 insgesamt 71 Betroffene, davon 22 Jungs (Vorjahr 22) und 49 Mädchen (Vorjahr 44). Bei den Jugendlichen im Alter von 15- bis unter 20-Jahren gab es im Jahr 2024 insgesamt 282 Betroffene, davon 153 Jungs (Vorjahr 181) und 129 Mädchen (Vorjahr 119).
„Erfreulicherweise ist auch in diesem Jahr ein leicht rückläufiger Trend zu erkennen“, sagt Steffen Meyrich, Landeschef der DAK-Gesundheit in Sachsen-Anhalt. „Dennoch trinken immer noch zu viele Kinder Alkohol. Vor allem die Zahlen bei den Mädchen geben uns Grund zur Sorge. Nach wie vor ist jede Alkoholvergiftung eines jungen Menschen eine zu viel. Gemeinsam mit Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne setzen wir deshalb unsere erfolgreiche Alkohol-Präventionskampagne ‚bunt statt blau‘ auch 2026 fort.“
Gesundheitsministerin Grimm-Benne: Rauschtrinken ist nicht „in“
„Prävention wirkt am besten, wenn Jugendliche selbst aktiv werden“, sagt Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne, Schirmherrin der Kampagne. „Im Wettbewerb ´bunt statt blau´ erhalten junge Menschen Raum, sich kreativ mit einem Thema auseinanderzusetzen, das ihnen immer wieder begegnet – egal ob im Freundeskreis, auf Familienfeiern oder online. Gerade deshalb ist es so wichtig, früh über die gefährlichen Folgen von Alkohol zu sprechen. Die Beiträge machen deutlich: Junge Stimmen sind stärker als jeder erhobene Zeigefinger – und sie zeigen klar, dass Rauschtrinken nicht ‚in‘ ist, sondern ein ernstes Risiko.“
Einsendeschluss für DAK-Plakatwettbewerb am 31. März
Beim Plakatwettbewerb „bunt statt blau“ warten Geldpreise in Höhe von insgesamt rund 12.000 Euro auf die kreativen Gewinnerinnen und Gewinner. Einsendeschluss ist der 31. März 2026. Danach werden in allen 16 Bundesländern die besten Siegerplakate ausgezeichnet. Im Juni wählt die Bundesjury um DAK-Vorstandschef Andreas Storm und dem Beauftragten der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen, Prof. Dr. Hendrik Streeck aus den 16 besten Landes-Plakaten die Bundessiegerinnen und Bundessieger. Zusätzlich gibt es auch in diesem Jahr auf Landes- und Bundesebene den „Sonderpreis junge Talente“ für die unteren Altersstufen und bundesweit den Sonderpreis „Social Media“ für die besten Bilder und Beiträge, die mit dem Hashtag #bsb2026 hochgeladen wurden.
Seit 2010 haben bundesweit fast 143.000 Mädchen und Jungen bunte Plakate gegen das Rauschtrinken gestaltet. Alle wichtigen Informationen zur Kampagne „bunt statt blau“ und zum Thema Alkoholprävention gibt es unter www.dak.de/buntstattblau und www.dak.de/aktionglasklar.
* aus deutschen Krankenhäusern entlassene vollstationäre 10- bis unter 20-jährige Patienten mit Wohnort Sachsen-Anhalt, Quelle: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt
Freundliche Grüße Ann-Kathrin Wucherpfennig DAK-Gesundheit Unternehmenskommunikation/Public Relations Pressesprecherin Sachsen-Anhalt
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