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„bunt statt blau“ 2026: DAK-Gesundheit und Sozialministerin Köpping starten Aufklärungskampagne gegen Alkoholmissbrauch

„bunt statt blau“ 2026: DAK-Gesundheit und Sozialministerin Köpping starten Aufklärungskampagne gegen Alkoholmissbrauch
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„Bunt statt blau – Kunst gegen Komasaufen“: Unter diesem Motto starten Sozialministerin Petra Köpping und die DAK-Gesundheit 2026 die Kampagne gegen Alkoholmissbrauch bei Kindern und Jugendlichen. Im 17. Jahr sucht die Krankenkasse die besten Plakatideen von Schülerinnen und Schülern zwischen zwölf und 17 Jahren zum Thema Rauschtrinken. Seit 2010 haben rund 143.000 Kinder und Jugendliche an dem Wettbewerb teilgenommen. Einsendeschluss ist der 31. März 2026. Wie im Bundestrend ist die Anzahl der exzessiven Rauschtrinker bei jungen Sachsen zuletzt wieder rückläufig. Lesen Sie mehr in unserer Pressemeldung.

Freundliche Grüße

Ihr Presseteam der DAK-Gesundheit Sachsen

„bunt statt blau“ 2026: DAK-Gesundheit und Sozialministerin Köpping starten Aufklärungskampagne gegen Alkoholmissbrauch

  • Landesweit werden zum 17. Mal die besten Schüler-Plakate gesucht
  • 807 Kinder und Jugendliche landeten 2024 nach Alkoholmissbrauch in der Klinik – rund neun Prozent weniger als im Vorjahr

„bunt statt blau – Kunst gegen Komasaufen “: Unter diesem Motto starten Sozialministerin Petra Köpping und die DAK-Gesundheit 2026 die Kampagne gegen Alkoholmissbrauch bei Kindern und Jugendlichen. Im 17. Jahr sucht die Krankenkasse die besten Plakatideen von Schülerinnen und Schülern zwischen zwölf und 17 Jahren zum Thema Rauschtrinken. Seit 2010 haben rund 143.000 Kinder und Jugendliche an dem Wettbewerb teilgenommen. Einsendeschluss ist der 31. März 2026. Wie im Bundestrend ist die Anzahl der exzessiven Rauschtrinker bei jungen Sachsen zuletzt wieder rückläufig. Laut aktuellen Zahlen des Statistischen Landesamtes in Kamenz* mussten 2024 807 Kinder und Jugendliche nach einem akuten Alkoholrausch im Krankenhaus behandelt werden – darunter 444 Jungen und 363 Mädchen. Im Vergleich zum Vorjahr war das ein Rückgang um 8,7 Prozent.

„Erfreulicherweise müssen immer weniger Kinder und Jugendliche im Freistaat nach einem Alkoholrausch in die Klinik“, sagt Stefan Wandel, Landeschef der DAK-Gesundheit in Sachsen. „Dennoch ist jeder einzelne Fall einer zu viel. Um diesen positiven Trend weiter zu stärken, setzen wir unsere erfolgreiche Alkohol-Präventionskampagne ‚bunt statt blau‘ auch in diesem Jahr fort.“

Sozialministerin Petra Köpping betont: „Neues probieren und Grenzen testen, das ist normal und Alltag für Jugendliche. In diesem Alltag ist auch Alkohol beinahe überall präsent. Im Supermarktregal ist er prominent platziert und Werbung verspricht, dass Alkohol die Stimmung verbessern würde, anregend sei und Probleme vergessen macht. Bei all dem müssen wir aber die Risiken des Alkoholkonsums im Blick haben. Zum Schutz der Gesundheit von Jugendlichen ist Alkohol mit Verboten belegt. Das macht ihn für einige jedoch leider noch reizvoller. Aber gerade aus Gründen des Gesundheitsschutzes sollten Jugendliche keinen Alkohol trinken und so spät wie möglich mit dem Alkoholkonsum beginnen. Jugendliche sollen über die Risiken informiert sein, auch indem sie sich selbst damit beschäftigen und auseinandersetzen. Dazu gehören besonders, aber nicht nur, die schweren Folgen, die Rauschtrinken und Sucht haben können. Deswegen übernehme ich gern wieder die Schirmherrschaft über die Kampagne ‚bunt statt blau‘. Sie bietet jungen Menschen einen Raum, sich mit dem Thema zu beschäftigen und frei darüber auszudrücken.“

Einsendeschluss für DAK-Plakatwettbewerb am 31. März

Beim Plakatwettbewerb „bunt statt blau“ warten Geldpreise in Höhe von insgesamt rund 12.000 Euro auf die kreativen Gewinnerinnen und Gewinner. Einsendeschluss ist der 31. März 2026. Danach werden in allen 16 Bundesländern die besten Siegerplakate ausgezeichnet. Im Juni wählt die Bundesjury um DAK-Vorstandschef Andreas Storm und dem Beauftragten der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen, Prof. Dr. Hendrik Streeck aus den 16 besten Landes-Plakaten die Bundessiegerinnen und Bundessieger. Zusätzlich gibt es auch in diesem Jahr auf Landes- und Bundesebene den „Sonderpreis junge Talente“ für die unteren Altersstufen und bundesweit den Sonderpreis „Social Media“ für die besten Bilder und Beiträge, die mit dem Hashtag #bsb2026 hochgeladen wurden.

Umfangreiches Unterrichtsmaterial für Schulen

Die Kampagne richtet sich gegen exzessiven Alkoholkonsum, bei dem Jugendliche binnen weniger Stunden so viel Alkohol trinken, bis sie einen gefährlichen Vollrausch haben. Bundesweit sind 11.000 Schulen zur Teilnahme eingeladen. Diese können das Thema Alkohol im Unterricht behandeln und ihre Schülerinnen und Schüler Plakate entwerfen lassen. Das Kieler Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) bietet den Lehrkräften dazu unterstützend umfangreiche Unterrichtsmaterialien und Elterninformationen an, die im Rahmen der Präventionskampagne „Aktion Glasklar“ konzipiert wurden.

Seit 2010 haben bundesweit fast 143.000 Mädchen und Jungen bunte Plakate gegen das Rauschtrinken gestaltet. Alle wichtigen Informationen zur Kampagne „bunt statt blau“ und zum Thema Alkoholprävention gibt es unter www.dak.de/buntstattblau und www.dak.de/aktionglasklar.

* aus deutschen Krankenhäusern entlassene vollstationäre 10- bis unter 20-jährige Patienten mit Wohnort Sachsen, Quelle: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen, Stand: 16.12.2025

Kontakt: 
Emma Schwarze
DAK-Gesundheit

Stabsbereich Unternehmenskommunikation
Presse und politische Kommunikation 
Pressesprecherin Sachsen und Thüringen
Freiberger Straße 37, 01067 Dresden
Tel: 0173 4829258
 emma.schwarze@dak.de
 www.dak.de
 www.dak.de/presse
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