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Stuttgarter Zeitung: EnBW macht Sportsponsoring vom Fortgang im Fall Claassen ab

    Stuttgart (ots) - Der Stromversorger EnBW hat weitreichende Konsequenzen angekündigt, falls der Konzernchef Utz Claassen in der WM-Ticket-Affäre verurteilt werden sollte. Gegenüber der Stuttgarter Zeitung (Freitagsausgabe) sagte der EnBW-Sprecher Hermann Schierwater: "Falls es tatsächlich zu einer Verurteilung von Utz Claassen kommen sollte, werden wir unsere Sponsorenaktivitäten radikal herunterfahren." Die Strategie der EnBW werde dann, so Schierwater, "generell anders ausfallen als bisher - und zwar ganz anders".

    Die Staatsanwaltschaft Karlsruhe hat Anklage gegen Claassen wegen Vorteilsgewährung erhoben, weil der EnBW-Chef politischen Amtsträgern Freikarten für die Fußball-WM angeboten hatte. Die EnBW war offizieller Sponsor der WM. Das Unternehmen ist außerdem Hauptsponsor des Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart, des Handball-Bundesligisten Frisch Auf Göppingen und Namenssponsor des Basketballklubs EnBW Ludwigsburg. Auf laufende Verträge hätte die Entscheidung der Justiz keinen Einfluss, sagte der EnBW-Sprecher Schierwater. Kein Klub müsse befürchten, "dass wir uns nicht an die vereinbarten Abmachungen halten".

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