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Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Italien/Renzi/Wahlen

Stuttgart (ots) - In seinen ersten 15 Regierungsmonaten hat Matteo Renzi nach dem Kommandoprinzip regiert: einer gegen alle. Das war nötig. Viele Barrikaden in einem chronisch reformunfähigen Land ließen sich nur niederrennen, nicht beseitigen. Die Regionalwahl jetzt zwingt zu neuen Strategien, will Renzi nicht auf halbem Weg stecken bleiben. Er muss Partei und Volk mitnehmen, statt sie vor den Kopf zu stoßen. Die Zeit eines allzu oft schnöselig wirkenden Alleindarstellertums ist vorbei. Auch deshalb, weil auf der Rechten - in der totgeglaubten, sich nun aber geschickt wandelnden Lega Nord - ein neuer Gegner ersteht. Ein gefährlicher, auch für Europa.

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