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Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Russland/Gaslieferungen/G7

Stuttgart (ots) - Bei Lichte betrachtet ist der Maßnahmenkatalog, den die G-7-Staaten in Rom zusammengestellt haben, schlicht hilflos: Verfiele Russland tatsächlich in der aktuellen Krise auf die Idee, den Gashahn gen Westen zuzudrehen, könnten die Staaten dem kurzfristig nichts entgegensetzen, erst recht nichts, das nicht erhebliche Nebenwirkungen hätte. Trotzdem geht von Rom ein wichtiges Signal aus: die Botschaft der Industrienationen, zusammenzustehen und sich nicht einschüchtern zu lassen. Und es besteht ja auch noch eine realistische Hoffnung darauf, dass Russland von sich aus den Gashahn nicht zudrehen wird. Nur als Energielieferant ist das Riesenreich wirklich mächtig. Stellte es die Exporte ein, träfe es vor allem einen: sich selbst.

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