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Mitteldeutsche Zeitung: zu Nahost-Krise

    Halle (ots) - Schon einmal hat ein ungewolltes Massaker in Kana die Wende in einem kriegerischen Konflikt mit der Hisbollah gebracht. Damals, im April 1996, als über 100 Flüchtlinge aus Südlibanon in israelischem Granatfeuer starben. Das Entsetzen der Welt beschleunigte am Ende das Zusammenzimmern eines Stillhalte-Abkommens. Der Schock über den Tod von mindestens 56 Zivilisten, zur Hälfte Kinder, die gestern aus ihrer bombardierten Zufluchtsstätte in Kana gezogen wurden, könnte einen ähnlichen Effekt haben. Bestürzt über dieses Blutvergießen hat sich US-Außenministerin Condoleeza Rice immerhin einer neuen Nuance in ihrem Diplomaten-Vokabular bedient. Eine Waffenruhe hält sie jetzt nicht mehr nur für dringlich wie vor einer Woche, sondern auch für an der Zeit. Im Klartext ausgedrückt drängt sogar die Zeit, diesen Krieg zu beenden.

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