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Mitteldeutsche Zeitung: zu Nahost

    Halle (ots) - An der politischen Nachhaltigkeit des derzeitigen Vorgehens im Gazastreifen darf allerdings gezweifelt werden. Die Wahrscheinlichkeit, den entführten Soldaten durch diese Militäraktion finden und lebend befreien zu können, ist eher gering.  Mithin erscheint die Inhaftierung der Hamas-Minister im Westjordanland als staatlich sanktionierte Geiselnahme und Erpressung - und damit als untaugliches Mittel, den Konflikt politisch zu lösen. Die Hamas genießt große Sympathien in der Bevölkerung. Überzogene Gewalt gegen die Islamisten wird daher eher zu einer Solidarisierung der Bevölkerung mit der Organisation führen, als dass sich die Menschen von ihr abwenden würden. Und das spielt allen Radikalen in die Hände - zum Schaden Israels.

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