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Mitteldeutsche Zeitung: Gesundheitsreform
Sachsen-Anhalts Regierungschef Böhmer glaubt nicht an schnelle Einigung

Halle (ots)

Der Ministerpräsident Sachsen-Anhalts, Wolfgang
Böhmer (CDU), hält eine Einigung über die Gesundheitsreform bis 
Sonntag für unrealistisch. "Mein Optimismus ist nicht so groß, dass 
ich an Wunder glaube", sagte er der in Halle erscheinenden 
Mitteldeutschen Zeitung (Dienstag-Ausgabe). "Es übersteigt meine 
Fantasie mir vorzustellen, wie man diesen Knoten mit wenigen 
Gesprächen lösen will - es sei denn, man klammert einige 
längerfristige Probleme auf der Einnahmeseite aus." Was er bei den 
jüngsten Sitzungen der CDU-Spitzengremien gehört habe, sei "nicht 
ermutigend".
Böhmer zeigte sich auch mit Blick auf die Teil-Finanzierung des 
Gesundheitswesens aus Steuermitteln skeptisch. "Ich wüsste nicht, 
woher das Geld kommen soll", sagte der CDU-Politiker. Ein Zuschlag 
auf die Einkommensteuer sei nicht sinnvoll. "Ich kann nicht eine 
Unternehmensteuerreform machen, die zu Mindereinnahmen von sieben 
Milliarden Euro führt, und gleichzeitig eine allgemeine 
Einkommensteuererhöhung für das Gesundheitswesen. Eine solche Politik
wäre in sich selbst unglaubwürdig."

Rückfragen bitte an:

Mitteldeutsche Zeitung
Markus Decker
Parlamentsredaktion
Tel.: 030/2888 1415

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