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Mitteldeutsche Zeitung: zu Grüne

    Halle (ots) - Die Grünen sind jetzt in einer Umbruch-Phase - ohne ihre vertraute Leitfigur Joschka Fischer, ohne jede Regierungsbeteiligung in Bund und Ländern, ohne genaue Kenntnis der vor ihnen liegenden Strecke. Insofern war es konsequent, dass sich die Grünen auf ihrem Parteitag zunächst einmal über ihren politischen Standort verständigt haben. Natürlich heißt Opposition, die regierenden Großkonkurrenten zu attackieren. Die Grünen wollen der sich formierenden Großen Koalition Beine machen - ohne aber genau zu wissen, wohin die neue Regierung tatsächlich strebt. Ebenso milchglasig verläuft die Debatte um "neue Gestaltungsmehrheiten". Einen Teil der Grünen reizt es, nach Schwarz-Grün zu greifen. Doch mit Schwarz-Grün steuert die Öko-Partei unweigerlich in eine Spagat-Situation. Am Ende könnte es den ganzen Parteikörper der Grünen aus dem Gleichgewicht bringen

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