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Mitteldeutsche Zeitung: zu Schwarz-rot

    Halle (ots) - Nimmt man allein die Wortwahl beider Seiten nach dem zweiten Sondierungsgespräch, dann wird der Weg hin zu einer Großen Koalition erstaunlich zügig beschritten. Der Kanzler erinnert wieder an den anhaltenden Veränderungsdruck, die Kanzlerkandidatin spricht nun vom berechtigten Anliegen der Menschen nach sozialer Gerechtigkeit. Auf diese Weise sollte eine Verständigung im Sinne des Landes möglich sein. Nötig ist sie schon länger. Das dürfte die gemeinsame Bestandsaufnahme wichtiger Probleme, etwa des Haushalts, der Konjunktur oder der sozialen Sicherungssysteme unterstrichen haben. Verbal abgerüstet haben Union und SPD zumindest öffentlich auch in der Frage nach der Macht im Kanzleramt. Sie ist noch immer offen, wird aber von den Betroffenen nicht mehr in schneidender Schärfe vorgetragen, die eine entsprechende Gegenreaktion erst provoziert.

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