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Kommentar Mitteldeutsche Zeitung zu karstadt-Quelle

    Halle (ots) - Dass der deutsche Einzelhandel seit Jahren mit der Konsumkrise kämpft, schien in der Konzern-Spitze keiner so recht mitbekommen zu haben. Mit goldigem Optimismus wurde Wachstum beschworen. Immer neue Geschäftsfelder kamen hinzu: Fitness-Studios, Möbelhäuser, Kaffeehaus-Ketten, sogar Foto-Labore. Blinde Zukäufe auf der einen Seite, sträfliche Vernachlässigung des Kerngeschäfts auf der anderen. Dem Warenhaus-Segment fehlt es an Linie. Bei Verkaufsflächen zwischen 974 und 60 000 Quadratmetern ist an einheitlichen Auftritt nicht zu denken. Ob sich für alle Warenhäuser und die Filialen der zur Disposition stehenden Handels-Ketten Käufer finden, ist fraglich. Um Objekte in guter Lage werden sich die Interessenten reißen, anderen Häusern wird die Schließung nicht erspart bleiben. Vor diesem Hintergrund sei die Frage erlaubt, ob es notwendig ist, den Konzern-Vorstand von vier auf sechs Mitglieder zu vergrößern.


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