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Mitteldeutsche Zeitung: Erneuerbare Energien Sachsen-Anhalt liegt bei Öko-Jobs bundesweit vorne

Halle (ots) - Firmen aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien sind ein wichtiger Arbeitgeber in Sachsen-Anhalt geworden. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Dienstag-Ausgabe). Trotz massiver Stellenverluste durch die Solarkrise beschäftigt die Branche mehr als 23 000 Mitarbeiter. Im Osten liegt das Land damit an der Spitze, ermittelte die Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung. Sogar im Bundesvergleich liegt Sachsen-Anhalt mit 25,3 Arbeitsplätzen je tausend Beschäftigten an der Spitze. Allein auf die Windkraftbranche entfallen mehr als 13 000 Jobs.

Als Grund für die führende Stellung bundesweit nennt Ruth Brand-Schock, Landesvorsitzende des Windenergieverbands BWE, dass bereits in den 90er Jahren viele Windparks entstanden. Die Branche sei auf die Region aufmerksam geworden. Magdeburg sei als früheres Zentrum für Schwermaschinen auch als Produktionsstandort interessant. Brand-Schock geht davon aus, dass die Ökostrom-Branche auch in den kommenden Jahren weitere Jobs schaffen wird: "Im Vordergrund wird die Speicherung von Energie und die Verknüpfung etwa mit dem Verkehrs- oder Wärmemarkt stehen." So würde die Elektromobilität, die grünen Strom benötigt, ganz neue Absatzmärkte schaffen.

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