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Mitteldeutsche Zeitung: zu Altersarmut

Halle (ots) - Das grundlegende Problem ist: Die Erwerbsbiografien sind erheblich brüchiger geworden - das Rentensystem geht aber im Wesentlichen immer noch von Menschen aus, die ein Leben lang ununterbrochen arbeiten und einzahlen. Diese Konstruktion kann nach 2030 für mehr Menschen zum Armutsrisiko werden, als man gemeinhin denkt. Da die größten Probleme aber nun einmal noch nicht in den nächsten zwei Legislaturperioden zu erwarten sind, fehlt es der Politik am Antrieb, nach Lösungen suchen. Dabei muss es um zwei Dinge gehen: Erstens müssen Regierungspolitiker gemeinsam mit Experten darüber nachdenken, wie das Rentensystem mit den veränderten Erwerbsbiografien umgehen kann. Zweitens muss die Politik nach Wegen suchen, wie sich der Trend zu gebrochenen Erwerbsbiografien und prekärer Beschäftigung bremsen lässt.

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