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Mitteldeutsche Zeitung: zu Ängsten der Deutschen

Halle (ots) - Das Trommelfeuer schlechter Nachrichten, das seit Anfang des Jahres nicht mehr zu überhören ist, zeigt Wirkung. Nicht Aufbruch und Hoffnung, sondern Angst bestimmt den Dialog der Politik mit vielen Bürgern. Die unvermindert hohen Umfragewerte für Angela Merkel sind da nur eine Seite der Medaille: Ihr nimmt man ab, dass sie sich kümmert - unaufgeregt. Aber wehe, die Regierung erlitte etwa mit ihrer Euro-Rettungspolitik doch noch Schiffbruch. Dann kann die Angst vor Veränderung schnell in Aggression umschlagen. So wie es sich mit dem Aufkommen von Pegida und den fremdenfeindlichen Anschlägen quer durch die Republik bereits angedeutet hat. Deshalb wird das politische Wegdiskutieren der Sorgen kaum von Erfolg gekrönt sein. Wer die Menschen erreichen will, muss sie vor allem erst mal ernst nehmen.

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