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Mitteldeutsche Zeitung: zu Gartenreich Dessau-Wörlitz

Halle (ots) - Die Verwaltungsleiterin geht aus eigenem Entschluss. Der Schritt ist weder ein Verdienst des Kultusministers, der dem Kuratorium vorsteht, noch des Stiftungsdirektors - im Gegenteil. Beide versuchten zuletzt, die Krise mit einem Mediator zu beschwichtigen und mit Macht nach innen zu administrieren. Aber dass 84 Prozent einer Belegschaft sich aufraffen, um zu protestieren, ist ein Alarmzeichen. Es deutet auf schwere Defizite hin, die bei einer Welterbe-Stiftung keinesfalls "interne" Vorgänge sind. Man begreift nicht, dass nur eine motivierte Belegschaft gut arbeitet. Aber darum geht es. Und nicht darum, die Stiftung in "ruhiges Fahrwasser" zu "führen" - darin war sie ja. Es geht darum, Fahrt aufzunehmen: dem Welterbe-Status und der Satzung gemäß, die sich keinesfalls im Bestellen von Gärten und Museen erschöpft.

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