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Mitteldeutsche Zeitung: zu Wahlen in Frankreich und Spanien

Halle (ots) - Marine Le Pen und ihre rechtsnationale Front National haben die Wahl nicht als Sieger beendet. Wohl aber als zweitstärkste Kraft - noch vor den Sozialisten von Präsident François Hollande. Ein Grund zum Aufatmen ist das Ergebnis der ersten Runde der Départementswahlen in Frankreich also nicht. Die proeuropäischen Kräfte büßen an Bindungskraft ein. Das gilt auch für die zweite Wahl. Bei Regionalwahlen in Spanien konnte erstmals die linkspopulistische Kraft Podemos punkten, sie erhielt knapp 15 Prozent der Stimmen. Die zwei Wahlen in Europa stärken Kräfte vom linken und vom rechten Rand, dennoch verbindet sie eine eindeutige Botschaft: Nach fünf Jahren Eurokrise und Sparpolitik erodiert in Europa die Mitte.

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