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Mitteldeutsche Zeitung: zu Sicherheitskonferenz

Halle (ots) - Und was ist jetzt zu tun? Jetzt sollten wir für den Moment auf die üblichen Zuspitzungen verzichten, niemanden gleich diffamieren als Kriegstreiber oder realitätsfremden Pazifisten. Es ist ein fataler Kurzschluss, mehr internationales Engagement sofort gleichzusetzen mit mehr Militäreinsätzen der Bundeswehr - und es ist ärgerlich, dass dies in mancher Reaktion auf Gaucks Rede geschehen ist. Ziel einer aktiveren Außenpolitik muss es sein, den Zuspitzungen von Krisen, wie wir sie seit drei Jahren in Syrien erleben und wie sie nach Angaben von Beobachtern womöglich in Zentralafrika droht, vorzubeugen. Was simpel klingt, bedeutet schon einiges an Zumutung, da sollten wir uns nichts vormachen. Denn Deutschland muss sich verstärkt verantwortlich fühlen für die Konfliktherde in der Welt, muss Initiativen ergreifen und präsent sein - mit Ideen, Geld und Personal.

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