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Mitteldeutsche Zeitung: zu Millenniumszielen

Halle (ots) - Die Bilanz nach zwei Dritteln des Weges fällt dürftig aus. Es macht wenig Sinn, die Armutsbilanz etwa auf positiven Entwicklungen in China fußen zu lassen, die jedoch allein dem Boom im Riesenreich anzurechnen sind. In anderen Regionen ist der Trend der Verarmung längst nicht umgekehrt. Und mit der Verelendung gehen Kinder- und Müttersterblichkeit oder ökologischer Raubbau zwangsläufig einher. Stärkere Entwicklungshilfe und deren effektive Kontrolle können die Not in der Dritten Welt lindern. Um sie zu beseitigen, müssen den Menschen aber vermehrt Instrumente zur Selbsthilfe an die Hand gegeben werden. Die Armut nämlich ist ausdauernd, und sie scheut auch lange Wege nicht. Spanien, Italien oder die südlichen Bundesstaaten der USA können ein Lied davon singen.

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