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Mitteldeutsche Zeitung: zu Glücksspielmonopol

Halle (ots) - Wenn die Bundesländer tatsächlich nicht verdienen, sondern schützen wollen, können sie das tun. Dann muss das Monopol neu gefasst und die Tätigkeit der Lotterieverwaltung neu gestaltet werden. Es steht den Regierungen frei, sich darauf zu verständigen. Tatsächlich aber werden sie sich schwer tun, die privaten Wettanbieter noch länger vom deutschen Markt fernzuhalten. Und das sind keineswegs nur Unternehmen, denen manch einer allzu gerne das Etikett unseriös anheften möchte. Auch der Deutsche Fußball-Bund wittert hier zusätzliche Einnahmen. Die Europa-Richter haben den Staat nicht vor die Türe gesetzt. Sie haben ihn allerdings daran erinnert, seine Verantwortung auch konsequent wahrzunehmen.

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