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Mitteldeutsche Zeitung: zu Olbertz und Humboldt-Universität

Halle (ots) - Drei Wochen, nachdem Jan-Hendrik Olbertz zum Präsidenten der Humboldt-Universität in Berlin gewählt wurde, schaut man sich dort näher an, wen man da gewählt hat. Und man ist erstaunt darüber, dass der zu DDR-Zeiten elanvoll-elastische Karriere-Pädagoge auch in seinen akademischen Schriften ein elanvoll-elastischer Karriere-Pädagoge war. Vieles an den nun öffentlich zitierten Phrasen ist verlogen, ärgerlich, peinlich; aber das war es schon zu DDR-Zeiten! Wenn Olbertz sagt, dass man seine Schriften nicht nach heutigen Wissenschafts-Maßstäben beurteilen dürfe, lenkt er ab. Auch in der DDR galten einfachste sittliche Standards. Man musste solchen Qualm nicht abliefern. Die DDR und deren Folgen waren für Olbertz als Minister nie ein drängendes Thema; er hielt Distanz zu den Debatten.

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