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Mitteldeutsche Zeitung: zu Türkei

    Halle (ots) - Dass die offizielle Türkei immer noch eine Auseinandersetzung mit dem dunklen Kapitel der Armenierverfolgungen im Ersten Weltkrieg verweigert, passt ebenso wenig zur europäischen Perspektive wie Erdogans maßlose Drohung, Zehntausende Armenier zu deportieren.

    Und dass der Premier nun vor dem Merkel-Besuch mit der Forderung nach türkischen Schulen in Deutschland provoziert, zeigt: Er hat offensichtlich nicht begriffen, dass es sich bei Europa um ein Integrationsprojekt handelt. Hört man ihm zu, könnte man glauben, nicht die Türkei wolle der EU, sondern die EU solle der Türkei beitreten.

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