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Mitteldeutsche Zeitung: zu Nahost

    Halle (ots) - Dabei ist die Brüskierung von US-Vizepräsident Joe Biden durch die Verkündung einer neuen Siedlungsstufe in Ost-Jerusalem noch das geringste Problem. Schwerer wiegt: So werden die Feinde des Friedensprozesses unter den Palästinensern bestätigt. Niemand kann von Israel verlangen, aus einer Position der Schwäche zu verhandeln. Aber eine kluge Politik der Stärke ist nicht auf demonstrativen Siedlungsbau angewiesen.

    Doch vielleicht hat die kleine diplomatische Krise zwischen Israel und den USA ja auch ihr Gutes. Denn sie zeigt: Wenn Präsident Barack Obama im Nahen Osten etwas erreichen will, muss er selber ran. Chefsache - ein abgegriffenes Wort. Für den verfahrensten Konflikt der Weltpolitik ist es angebracht.

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