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Mitteldeutsche Zeitung: zum Streit um Steinbach

    Halle (ots) - Wenn Frau Steinbach aber, wie jüngst bei ihrer Rede im Deutschen Bundestag, darauf beharrt, den Nachbarn der Deutschen müsse endlich vermittelt werden, "dass Menschenrechte auch für deutsche Opfer gelten", wird man in Polen diese Worte wie das Knallen deutscher Soldatenstiefel hören. So schwer es den Betroffenen und ihren Nachkommen fallen mag: Zur Vertreibung ist es nicht gekommen, weil böse Menschen sie nicht leiden mochten, sondern vielmehr in Folge des beispiellosen Raub- und Eroberungskrieges, den Deutschland am 1. September 1939 mit dem Überfall auf Polen begonnen hat. Es ist nachvollziehbar, weshalb Westerwelle Frau Steinbach für ungeeignet hält, das Gespräch zwischen Deutschen und Polen zu befördern. Und Westerwelle hat Recht.

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