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Mitteldeutsche Zeitung: Flughafen AG
Flughäfen in der Verlustzone

    Halle (ots) - Durch einen Streit mit der EU-Kommission rutscht die Mitteldeutsche Flughafen AG (MFAG) tief in die Verlustzone. Der Konzern, zu dem die Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden gehören, verbuchte im Jahr 2008 ein Konzernergebnis von minus 104,1 Millionen Euro, berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Dienstag-Ausgabe). Der Grund ist eine gerichtliche Auseinandersetzung mit der EU unter anderem über den Bau der 350 Millionen Euro teuren  Start- und Landebahnen Süd am Flughafen Leipzig/Halle.

    Obwohl die Gesellschaft tief in den roten Zahlen steckt, sieht sich die Holding nicht in wirtschaftlichen Problemen. "Es handelt sich um bilanzielle Verluste, die bilanziell ausgeglichen werden. Die MFAG ist nicht auf Betriebskostenzuschüsse seitens der Gesellschafter angewiesen", sagte Konzernsprecher Felix Zimmermann. Zu ähnlichen Einschätzungen kommen auch der Freistaat Sachen und das Land Sachsen-Anhalt als Gesellschafter.

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