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Lausitzer Rundschau: Lausitzer Rundschau zum 15. FilmFestival in Cottbus: Weitsicht

    Cottbus (ots) -

    Es musste sehr, sehr enthusiastisch sein nach 1989, wer sich in den neuen Bundesländern um die Förderung osteuropäischer Filme bemühte. Sie waren zwar in der DDR über Jahrzehnte aus dem Alltag nicht wegzudenken gewesen, aber nun gab es wahrlich andere Probleme. Aber auch Weitsicht: Wenn es, wie wir glauben, notwendig ist, sich in Vorbereitung auf ein geeintes Europa in besonderer Weise für die Integration Osteuropas einzusetzen, dann darf das keineswegs auf die Maßnahmen der Politik beschränkt bleiben. So hieß es 1991 im schmalen Begleitheftchen des 1. Cottbuser FilmFestivals, das 14 Streifen im Wettbewerb und fünf Kurzfilme präsentierte. Noch lange musste das Festival um eine breite und verlässliche Unterstützung kämpfen. Das Lob über das jährliche Treffen in Cottbus ist längst allgemein, es ist etabliert und von veritablem internationalen Ruf. Ein Jubiläum wird ab heute mit der 15. Auflage gefeiert. Das Preisgeld hat die Rekordhöhe von insgesamt 40 000 Euro erreicht, es werden über 100 Filme aus 29 Ländern zu sehen sein. Schwerpunkt ist diesmal das ungarische Kino, so schließt sich auch ein Kreis. Denn Ungarn war beim ersten Festival stark vertreten, stellte auch den ersten Preisträger: Der Film Meteo von András Mèsz Monori ist in der Fokus-Reihe noch mal zu sehen. Er erinnert an die mühevollen Anfänge, wenn es zum Jubiläum heißt: Cottbus ist geschmückt fürs Festival, das Festival schmückt Cottbus.


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