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Lausitzer Rundschau: Zu: Zweites Wolfsrudel in der Lausitz

    Cottbus (ots) - Die Aufregung war groß, als vor zehn Jahren die ersten Wolfsspuren in der Lausitzer Heide auftauchten. Während die einen gleich von der dauerhaften Rückkehr der scheuen Raubtiere in die Lausitzer Kiefernwälder träumten, malten andere ein Horrorszenario an die Wand: reihenweise gerissene Schafe und Hofhunde, kein Waldspaziergang ohne Angst. Die Wirklichkeit sieht heute anders aus. Die Schäfer haben gelernt, mit den wenigen Wölfen in der Region zu leben. Viele Jäger haben die grauen Räuber akzeptiert, weil ihnen genug Wild zum Abschuss bleibt. Die Lausitzer gehen nach wie vor ohne Angst in die Heide zum Pilze suchen. Es hat auch keine sprunghafte Vermehrung der Wölfe in der Region gegeben, im Gegenteil. Der Bestand drohte zwischenzeitlich sogar zu erlöschen. Jetzt gibt es durch ein zweites Rudel mit Nachwuchs berechtigte Hoffnung, dass die Wölfe in der Lausitz keine Episode bleiben. Daraus kann die Region Kapital schlagen. Erste Ansätze für einen Wolfstourismus weisen in die richtige Richtung. Die einzigen frei lebenden Wölfe in Deutschland sind ein Pfund, mit dem die Region wuchern kann, wie mit Spreewälder Gurken.


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