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Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks e.V.

Zentralverband bringt sich mit Wahlforderungen in Stellung

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Berlin, 16.08.2021 – Zur Bundestagswahl im September positioniert sich das Deutsche Bäckerhandwerk mit zwölf Kernforderungen an den künftigen Bundestag und die neue Regierung. Bürokratieabbau, flexiblere Arbeitszeitregelungen und niedrigere Energiekosten und stehen ganz oben auf der Agenda der Bäcker.

In wenigen Wochen wird ein neuer Bundestag gewählt. Der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks stellt an die neue Bundesregierung eine Reihe von Wünschen und Forderungen. „Wir brauchen ein wirtschaftsfreundliches Klima, um die Wachstumskräfte zu entfesseln und wieder auf Kurs zu kommen. Auch wenn Wirtschaftspolitik derzeit im Wahlkampf kaum eine Rolle spielte, ist sie essentiell, um Betriebe und tausende Arbeitsplätze zu erhalten“, bringt es Michael Wippler, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Bäckerhandwerks auf den Punkt. Dabei stehen der Bürokratieabbau, zeitgemäße Änderungen im Arbeitszeitrecht und niedrigere Energiekosten an oberster Stelle.

Die zwölf Kernforderungen des Bäckerhandwerks werden in den kommenden Wochen in die politische Debatte eingebracht. „Schluss mit dem Bürokratiemonster! Wir wollen backen, statt verwalten“, lautet eine der Forderungen. Auch die künftige Energiepolitik ist von wesentlicher Bedeutung für das backende Gewerbe. Der Zentralverband weist bereits seit langem auf die enorm gestiegenen Energiekosten durch energiewendebedingte Abgaben wie die EEG-Umlage hin. „Wir fordern eine gerechte und bezahlbare Energiewende. Eine Extrawurst für Große darf es nicht geben, denn das mittelständische Bäckerhandwerk ist nicht der Zahlmeister der anderen“, so Daniel Schneider, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes.

Außerdem muss aus Sicht des Bäckerhandwerks dringend im Arbeitszeitrecht entrümpelt werden. „Wir kämpfen darum, dass die Arbeitszeiten in der Herstellung von Backwaren an Sonn- und Feiertagen ausgeweitet werden“, so Daniel Schneider weiter. Geschützt werden muss endlich der Begriff Bäckerei vonseiten der Politik: „Wo Bäckerei drauf steht, muss auch Bäckerei drin sein“, fordert Schneider. Aus- und Fortbildung stärken, indem in die handwerklichen Bildungsstätten investiert wird und sich die Bildungs- und Familienpolitik an den Bedürfnissen des Handwerks orientiert, sind weitere Anliegen des Bäckerhandwerks. Eine komplette Übersicht der zwölf Kernforderungen finden Sie unter www.baeckerhandwerk.de/wahl2021

Über den Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks e.V.

Der 1948 gegründete Zentralverband vertritt die deutschen Innungsbäcker auf lokaler und regionaler sowie Bundes- und EU-Ebene. Als Spitzenverband des backenden Gewerbes in Deutschland verfolgt er die Interessen von deutschlandweit über 10.000 Betrieben mit mehr als 250.000 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von 14,45 Milliarden Euro in Bäckereien und Konditoreien. Der Zentralverband setzt sich auf allen politischen Ebenen gemeinsam mit den Landesinnungsverbänden und den Bäckerinnungen für die Interessen seiner Mitglieder ein und sichert bzw. verbessert so die unternehmerischen Rahmenbedingungen der deutschen Innungsbäcker. Auch die Förderung des Nachwuchses ist ein zentraler Punkt in der Verbandsarbeit. Mit Initiativen wie „Bäckman“ oder „Back dir deine Zukunft“ werden gezielt Kinder und Jugendliche auf den Beruf des Bäckers aufmerksam gemacht. Genuss- und backinteressierte Verbraucher können sich zudem über die Internetseite der IN-Bäcker www.innungsbaecker.de rund um die Themen Brot, Backwaren und das Bäckerhandwerk informieren. Der Zentralverband wird durch das Präsidium des Bäckerhandwerks mit Michael Wippler als Präsidenten sowie Hauptgeschäftsführer Daniel Schneider vertreten. Weitere Informationen zum ZV unter: www.baeckerhandwerk.de.

Kontakt Zentralverband

Susan Hasse
Pressereferentin
Tel: (030) 20 64 55-42
E-Mail: presse@baeckerhandwerk.de

Internet: www.baeckerhandwerk.de

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