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22.07.2014 – 12:08

Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands (VÖB)

Förderbanken in Deutschland - Unterwegs im öffentlichen Auftrag

Ein Audio

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Berlin (ots)

Anmoderationsvorschlag:

19 Förderbanken des Bundes und der Länder gibt es in Deutschland

   - und die gewähren besonders zinsgünstige Kredite im Rahmen von 
     speziellen Förderprogrammen. Wie wichtig diese Förderbanken sind
     und was sie konkret leisten, weiß Dr. Otto Beierl. Er ist 
     stellvertretender Präsident des Bundesverbandes Öffentlicher 
     Banken 

Deutschlands und Vorstandsvorsitzender der LfA Förderbank Bayern.

1. Herr Dr. Beierl, welche Bedeutung haben Förderbanken für die Volkswirtschaft?

O-Ton 1 (Dr. Otto Beierl, 0:34 Min.): "Sie haben aus meiner Sicht eine sehr große Bedeutung. Die Bedeutung nimmt auch immer mehr zu, denn allein im letzten Jahr haben die Förderbanken 62 Milliarden Euro an Förderkrediten über die Hausbanken vergeben. Förderbanken setzen neue Wachstumsimpulse für ihre Volkswirtschaften und stoßen damit auch Veränderungsprozesse an. Nehmen Sie etwa die Energiewende, für deren erfolgreiches Gelingen die Förderbanken mit ihren bankmäßigen Instrumenten staatliches Handeln wirksam unterstützt haben.

2. Förderbanken werden immer öfter als deutscher Exportschlager bezeichnet. Warum?

O-Ton 2 (Dr. Otto Beierl, 0:29 Min.): "Auf der einen Seite ist dies eine Reaktion auf die steigende Bedeutung der Förderbanken in Deutschland. Andere Staaten in der EU sehen, was Förderbanken hier leisten und welche Zukunftschancen sie schaffen. Sie können gerade in südeuropäischen Krisenstaaten dazu beitragen, die Kreditversorgung der Wirtschaft zu sichern. Hier können sie eine ganz konkrete und passgenaue Hilfe anbieten."

3. Welche Rolle spielen die Förderbanken bei der Kommunalfinanzierung?

O-Ton 3 (Dr. Otto Beierl, 0:27 Min.): "Die Kommunalfinanzierung hat für die Förderbanken eine starke Bedeutung. Gemeinsam mit den Landesbanken stellen sie fast die Hälfte aller Kredite an Städte und Gemeinden. Gefördert werden damit Investitionen in die kommunale Infrastruktur. Beispielsweise der öffentliche Personennahverkehr, die Erschließung von Gewerbe- und Industrieflächen oder Investitionen in Wissenschaft, Technik und Kulturpflege."

4. Lassen Sie uns noch über das Thema "Breitbandausbau" sprechen. In Berlin gibt es dazu ja mittlerweile ein eigenes Ministerium, das sich darum kümmert. Wie können die Förderbanken hier unterstützen und welche Rolle spielen sie bei diesem Zukunftsprojekt?

O-Ton 4 (Dr. Otto Beierl, 0:36 Min.): "Die Bundesregierung hat hier ein deutliches Signal zur Modernisierung der digitalen Infrastruktur gesetzt. Sie betrachtet den flächendeckenden Breitbandausbau mit einer Übertragungsrate von mindestens 50 Megabit pro Sekunde für ein modernes Industrieland als Schlüsselaufgabe. Mit dieser Strategie soll die digitale Spaltung zwischen städtischen Ballungszentren und ländlichen Regionen überwunden werden. Die Förderbanken sehen sich bei den Anstrengungen und der Bewältigung der Herausforderungen eines flächendeckenden Breitbandausbaus als Partner der öffentlichen Hand."

Abmoderationsvorschlag:

Mehr Infos über die Angebote der Förderbanken für Privatpersonen, Firmen oder die öffentliche Hand, gibt's im Internet unter www.voeb.de.

ACHTUNG REDAKTIONEN: 
  
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an ots.audio@newsaktuell.de. 

Pressekontakt:

Dominik Lamminger, Pressesprecher
Abteilungsdirektor, Presse & Kommunikation
Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB
Lennéstraße 11, 10785 Berlin
Tel. +49 30 8192-162
eMail: dominik.lamminger@voeb.de
Internet: www.voeb.de

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