BVR Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken

Genossenschaftsbanken küren internationale Sieger des Jugendwettbewerbs "jugend creativ"

    Berlin (ots) -          Über eine Million Schüler beteiligten sich zum diesjährigen Motto "Komm mit in eine andere Welt" - Neben Malerei auch digitale Bildgestaltung und Kurzfilme im Wettbewerb          Die Siegerehrung und Abschlussparty des 32. Internationalen Jugendwettbewerbs "jugend creativ" haben heute rund 1.000 Kinder und Jugendliche in Berlin gefeiert. Die internationalen Gewinner aus vier Altersgruppen wurden im Haus der Kulturen der Welt ausgezeichnet. Dr. Christopher Pleister, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR), eröffnete als Gastgeber die Veranstaltung. "Top of the Pops"-Moderator Ole Tilmann führte durch das Programm. Mit ihrem Hit "Around the World" und der neuen Single "Set me free" begeisterte die Band "ATC" ihr Publikum.          Schüler der Klassen 1 bis 13 aus Deutschland, Finnland, Frankreich, Italien (Südtirol), Luxemburg, Österreich und der Schweiz waren seit November 2001 von den Genossenschaftsbanken aufgefordert, ihre Fantasie und Ideen zu "Märchen, Mythen, Sagen" aufs Bild zu bringen. Bis zur Bundesebene wurden bereits zahlreiche Preise vergeben, unter anderem Kreativtage in der Malschule in Emden, ein Erlebniswochenende in Berlin sowie ein Kreativ-Workshop auf der Insel Frauenchiemsee. Dr. Leodegar Pruschak, Vorsitzender der Internationalen Arbeitsgruppe "jugend creativ" von der Zentralen Raiffeisenwerbung Wien, überreichte die Urkunden an die Gewinner.          Die Beteiligung am Jugendwettbewerb der Genossenschaftsbanken ist enorm: auch in diesem Jahr gingen international ca. 1,5 Millionen Einsendungen bei den Banken ein - allein in Deutschland waren es über eine Million. Mit nahezu 115 Millionen Teilnehmern in den über 30 Jahren seines Bestehens gilt "jugend creativ" als der größte Jugendwettbewerb der Welt, was ihm einen Eintrag ins Guinnessbuch der Rekorde einbrachte.          Rattenfänger-Bild beeindruckte die Jury          Die 12jährige Carolin Seide aus Deutschland hat mit ihrem Bild auf Bundes- und internationaler Ebene den ersten Platz ihrer Altersklasse erzielt. Ihr Bild stellt die Sage des Rattenfängers von Hameln dar und zeigt ein dichtes Knäuel von Ratten beim Ertrinken, "Sie sind böse und gemein und deshalb habe ich sie auch so gemalt, von hellgrau bis dunkelgrau", beschreibt Caroline ihren Wettbewerbsbeitrag. "Carolin ist ein ausdrucksstarkes Bild gelungen", so Jurymitglied Prof. Hans M. Daucher vom Institut für Kunsterziehung der Ludwig-Maximilians-Universität München.          Erstmals auch Kurzfilme juriert          Die Volksbanken und Raiffeisenbanken in Deutschland fügten dem Bereich "Malen/Bildgestaltung" noch eine weitere Möglichkeit der Darstellung, den Bereich "Film/Video" hinzu. Die Siegerfilme waren im Foyer des Hauses der Kulturen der Welt zu bewundern. Den ersten Platz erhielt die Einzelarbeit des 17jährigen Hans Drexler aus Würzburg. In seinem Zeichentrickfilm "In der Zeit" entwickelt sich das märchenhafte Geschehen auf der Basis der Musik von Maurice Ravel: Ein mit dem Kohlestift gezeichnetes Schloss und dessen Räume sind der Rahmen für sich passend zur Klaviermusik verwandelnde Bilder. Die Bundespreisträger des in diesem Jahr erstmalig durchgeführten Wettbewerb "Film/Video" erhielten Geldpreise in Höhe von 500 bis 1.500 Euro. Auf regionaler Ebene siegten unter anderem die Geschwister Anna und Robert Maaser aus Strausberg mit ihrem Film "Ein verrückter Tag". Sie wurden wie alle anderen Sieger dieser Region vom Genossenschaftsverband Norddeutschland im Haus der Kulturen geehrt.          Harry Potter ist out, Märchenklassiker sind in          "Die Botschaften der Märchen, Mythen und Sagen sind heute aktueller denn je. Märchen zeigen, dass sich die Menschen in allen Erdteilen mit denselben Fragen um Liebe, Hass, Angst und Mut und Freundschaft auseinandersetzen", erklärt Dr. Christopher Pleister die große Resonanz zum gestellten Thema. "Erstaunlich ist, wie häufig die Erzählungen etwa der Gebrüder Grimm aufgegriffen worden sind. Es ‚harry pottert' nicht mehr, die Märchenklassiker sind wieder in", so Pleister zu den Inhalten der eingereichten Arbeiten. Schirmherr des diesjährigen Wettbewerbs ist der norwegische Jugendschriftsteller und Autor von "Sofies Welt", Jostein Gaarder.          Mit der Initiative "jugend creativ" sehen die Genossenschaftsbanken eine gesellschaftspolitische Aufgabe, die in der Tradition der Gründer des Genossenschaftswesens und seinem Förderauftrag steht. Zu diesen Gründungsideen gehöre es, "Ziele zu erreichen, ohne dabei seine eigene Individualität und Freiheit aufzugeben - sich auseinander zu setzen, sich gemeinsam für eine Sache stark zu machen, ohne dabei den Blick für das Besondere in jedem Menschen zu verlieren" so Pleister.          "Nicht nur das reine Faktenwissen ist für die berufliche und soziale Zukunft unserer heutigen Schüler wichtig, sondern als Komplement dazu das kreative und eigenständige Denken und Handeln. Dinge in intuitiver Weise miteinander zu verbinden, alte bekannte Märchenklassiker darstellerisch neu zu erschaffen, dazu gehört Mut und Kreativität", so Pleister. Gerade das seien Fähigkeiten, die im Rahmen der Diskussionen um die PISA-Studie gefordert werden. Der Bereich "Film/Video" habe neue Facetten des künstlerischen Schaffens der Jugendlichen gezeigt: wie gut Teamarbeit schon in Schulen möglich ist und wie man mit recht geringem Aufwand hochwertige und gleichzeitig humorvolle Kurzfilme erstellen könne. Außerdem zeige der Wettbewerb, dass es in Deutschland engagierte, erstklassige Lehrer gibt, die ihre Schüler zu hohen Leistungen bringen, indem sie ihnen auch außerhalb der Lehrpläne eine Teilnahme an solchen Wettbewerben nahe legen und ihre Unterstützung anbieten.        Fotos von Pressegespräch und Veranstaltung sind unter www.pr-photo.com abrufbar. Für weitere Wünsche zum Bildmaterial steht Ihnen unser Fotograf Bernd Lammel unter 0172/3114885 zur Verfügung. Die Siegerbilder der internationalen Preisträger senden wir Ihnen in digitaler Form auf Anfrage unter 030/20 21 - 1302 zu.


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