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Kieler Nachrichten: Kommentar Kieler Nachrichten zum Kindergeld

    (ots) Der Vorschlag wirkt auf den ersten Blick vernünftig: Statt den Familien das Geld bar in die Hand zu geben und damit das Risiko einzugehen, dass es für neue DVDs und im Schnellrestaurant verplempert wird, investiert der Staat lieber selbst zielgerichtet in Kindertageseinrichtungen. Was Steinbrück dabei vernachlässigt: Kindergeld ist besonders im Fall von Gutverdienern keine milde Gabe der Gesellschaft, sondern ein Vorschuss auf Steuererstattung. Wer das Kindergeld kürzt, nimmt Familien mit geringem Einkommen Bares weg, ohne dass diese in jedem Fall von kostenlosen Kindergärten profitieren – beispielsweise, weil der Nachwuchs schon schulpflichtig ist. Das wäre lupenreine Umverteilung nach oben.

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