Asthma: Neue Wege zu mehr Lebensqualität - was Betroffene heute wissen sollten
München (ots)
- GSK nutzt den Welt-Asthma-Tag am 5. Mai und macht auf eine oft unterschätzte Erkrankung aufmerksam: Asthma tritt in verschiedenen Formen auf - und wird nicht immer rechtzeitig erkannt
- Schweres Asthma betrifft rund 3,6 Prozent aller Asthma-Patienten* [1] - gezielte Therapieoptionen ermöglichen eine deutlich bessere Krankheitskontrolle
- Interdisziplinäre Zusammenarbeit und Shared Decision Making gelten als Schlüssel zu einer individuell passenden Behandlung
Asthma ist eine der häufigsten chronischen Atemwegserkrankungen weltweit: In Deutschland leben rund 6 Prozent der Erwachsenen mit der Diagnose [2]. Die Erkrankung tritt in verschiedenen Formen auf - von allergisch bedingtem Asthma, das häufig bereits im Kindesalter beginnt, bis hin zu nicht-allergischen Verlaufsformen, die oft erst im Erwachsenenalter entstehen. Rund 3,6 Prozent aller Menschen mit Asthma leben mit einer schweren Form der Erkrankung [1]. Für sie bedeutet das häufig: anhaltende Beschwerden, eingeschränkte Belastbarkeit und ein erhöhtes Risiko für akute Anfälle - trotz bestehender Therapie. Hier besteht nach wie vor ein erheblicher medizinischer Bedarf. Zum Welt-Asthma-Tag am 5. Mai möchte GSK Betroffene und ihr Umfeld ermutigen, die verfügbaren Optionen aktiv zu nutzen, das Gespräch mit den behandelnden Ärzten zu suchen und aktiv Therapiemöglichkeiten anzusprechen.
Beschwerden einordnen - und den nächsten Schritt gehen
Wer häufig unter Atemnot leidet, nachts aufwacht oder öfter zum Notfallspray greift, sollte diese Symptome ernst nehmen - und das Gespräch mit den behandelnden Ärzten suchen. Viele Betroffene können heute eine deutlich bessere Lebensqualität erreichen, und ein offener Austausch über die eigenen Beschwerden ist der erste Schritt, um die Erkrankung richtig einzuordnen und die passende Unterstützung zu finden. Der erste Schritt zu einer guten Asthmakontrolle beginnt mit dem gemeinsamen Hinschauen.
Marina ist 21 Jahre alt und lebt seit rund drei Jahren mit schwerem Asthma: "Ich habe gemerkt: Die Luft ist anders. Ich kann nicht mehr so atmen wie davor." Die Atemwegserkrankung hat sich bei der jungen Frau als Folge einer Corona-Infektion entwickelt.
Gemeinsam zur richtigen Therapie: Shared Decision Making und interdisziplinäre Zusammenarbeit als Schlüssel
Die Wahl der passenden Behandlung ist individuell - und sollte gemeinsam getroffen werden. Im Rahmen des Shared Decision Making (SDM) bringen Arzt und Patient ihre jeweilige Expertise ein: medizinisches Fachwissen auf der einen, persönliche Lebensumstände und Präferenzen auf der anderen Seite. Betroffene sind ausdrücklich eingeladen, aktiv nach Therapiealternativen zu fragen. "Meine Ärztin hat mich immer informiert und alle Schritte erklärt. Wir sprechen alle drei bis sechs Monate, wie es war und ob wir noch etwas verbessern können oder vielleicht auch was weglassen könnten", erzählt Marina. Gerade bei komplexen Erkrankungen spielt ergänzend auch der fachübergreifende Dialog eine entscheidende Rolle. Der Austausch zwischen Spezialisten verschiedener Disziplinen macht eine ganzheitliche Betrachtung der Therapie möglich. Meist sind Hausärzte die erste Anlaufstelle für Menschen mit Symptomen. Idealerweise werden unter anderem Lungenfachärzte für eine ganzheitliche Betrachtung hinzugezogen. Für Marina war genau das ein zentraler Faktor: "Mein Hausarzt hat mich direkt zum Lungenfacharzt überwiesen, der hat einen Lungenfunktionstest gemacht und da hat es sich dann sehr schnell herausgestellt."
Marina erzählt, dass es auch wichtig ist, sich als Patient wohlzufühlen und als Mensch verstanden zu werden: "Ich muss sagen, es ist sehr wichtig, jemanden zu haben, zu dem du hingehen kannst, und du weißt, du kannst ansprechen, was dir auf dem Herzen liegt und wie's dir geht. Wenn du irgendwo hingehst, wo du nichts fragen kannst, weil du Angst hast, dann macht es auch nicht wirklich Sinn."
Bei schwerem Asthma stehen heute verschiedene Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung - von allgemeinen Maßnahmen wie einem gesunden Lebensstil und dem Meiden von Auslösern bis hin zu Arzneimitteln. Neben den individuellen Symptomen, dem Asthma-Typ und dem Schweregrad spielen auch weitere Faktoren eine Rolle bei der Therapieentscheidung. In der Regel sind auch das Alter, mögliche Begleiterkrankungen, die persönlichen Ziele des Patienten und die individuellen Lebensumstände wichtig, um die passende Behandlung zu wählen. Dass besonders das persönliche Umfeld eine wichtige Rolle spielt, weiß Marina aus eigener Erfahrung: "Am Anfang war das für alle ein Schock, weil das Asthma aus dem Nichts kam. Ich glaube, meinen Eltern fiel es auch recht schwer." Nicht nur im familiären Umfeld hat sich für Marina mit den Symptomen und ihrer Diagnose einiges geändert, auch in ihrer Freizeit: "Ich tanze in der Garde und musste ein Jahr Pause machen, was mir extrem schwergefallen ist." Die junge Frau lernte schnell, mit ihrer Erkrankung umzugehen, bindet Familie und Freunde ein, die ihr dabei helfen, wieder in ihren Alltag zurückzufinden, sodass sie auch wieder tanzen kann. "Inzwischen wissen alle Bescheid. Sie wissen, wie sie handeln müssen, wenn irgendwas wäre und so fühle ich mich auch sicher. Ich weiß, wenn was wäre, wissen mindestens zwei Personen Bescheid und können mich da unterstützen und mir helfen."
Mit der passenden Therapie zu mehr Lebensqualität
Patienten, Angehörige und Interessierte können sich auf der Website www.asthma-check.de über die Atemwegserkrankung informieren. Hier gibt es umfassende Materialien zu den verschiedenen Formen von Asthma, den Symptomen und Therapiemöglichkeiten. Unter anderem gibt es den Asthma-Kontroll-Test (ACT): Dieser Fragebogen hilft Betroffenen, das eigene Asthma besser einzuschätzen, die Symptome zu kontrollieren und sich auf Arztgespräche vorzubereiten. Mit einem persönlichen Tipp möchte Marina anderen Betroffenen für diese Termine Mut machen: "Wenn man sich bei einem Arzt nicht wohlfühlt, sollte man es trotzdem sagen, denn es geht um dich, deinen Körper und dein Wohlbefinden." Die Website bietet weitere wertvolle Tipps zum Umgang mit Asthma im Alltag, Informationsbroschüren und ein Asthma-Tagebuch.
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*Info: Gendergerechte Sprache: Dieser Text schließt prinzipiell alle Geschlechter mit ein. Zur besseren Lesbarkeit wird jedoch nur eine Geschlechtsform verwendet - welche das ist, liegt im Ermessen derjenigen, die den Text verfasst haben.
NP-DE-EOS-PRSR-260002, 04/2026
Referenzen
- S2k-Leitlinie zur fachärztlichen Diagnostik und Therapie von Asthma 2023, Version 3.1, Stand 03.07.2024: AWMF-Register-Nr. 020-009.
- gesund.bund.de. Veröffentlicht am 18. August 2022. Zugriff: 21. August 2025. https://gesund.bund.de/asthma
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