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Welt-Asthma-Tag: Warum der Schutz gegen Keuchhusten gerade bei chronischen Atemwegserkrankungen wichtig ist

Welt-Asthma-Tag: Warum der Schutz gegen Keuchhusten gerade bei chronischen Atemwegserkrankungen wichtig ist
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München (ots)

  • Bei Menschen mit Vorerkrankungen und Erwachsenen über 60 kann Keuchhusten schwer verlaufen.
  • Patienten* mit Asthma oder COPD haben ein um bis zu 75 % erhöhtes Infektionsrisiko.[i]
  • Eine Auffrischimpfung schützt nicht nur die eigene Gesundheit, sondern auch die des Umfelds

Mit dem Aufblühen der Natur zieht es uns vermehrt nach draußen. Während Themen wie Grippe und Erkältungen mit steigenden Temperaturen an Präsenz verlieren, wird ein ganzjähriges Erkrankungsrisiko für Asthmatiker oft unterschätzt: Keuchhusten. Zum diesjährigen Welt-Asthma-Tag am 5. Mai 2026 rückt eine oft übersehene Risikogruppe in den Fokus: Menschen mit chronischen Atemwegserkrankungen. Denn Keuchhusten ist keine reine Kinderkrankheit - im Gegenteil: Die Krankheitslast bei Erwachsenen ist hoch, und der Schutz im Alter oft lückenhaft.

Als hochansteckende, bakterielle Infektion der oberen Atemwege zählt Keuchhusten zu den häufigsten Atemwegsinfekten und wird über Tröpfcheninfektion beim Sprechen, Husten oder Niesen übertragen. Die anfänglichen Symptome erinnern an eine Erkältung: Betroffene fühlen sich schwach, haben Halsschmerzen oder Schnupfen. Erst nach rund zwei Wochen folgen stakkatoartige, schmerzhafte Hustenschübe. Diese können einem Reizhusten oder einer Bronchitis ähneln, weshalb Keuchhusten besonders bei Erwachsenen oft erst spät erkannt wird. Die Erkrankung im Erwachsenenalter kann sogar symptomlos verlaufen, was dazu führt, dass Keuchhusten nicht diagnostiziert und unwissentlich weitergetragen wird.

Besonderes Risiko bei Asthma und COPD

Nach wie vor wird Keuchhusten oft als Kinderkrankheit wahrgenommen. Doch insbesondere Menschen mit chronischen Atemwegserkrankungen wie Asthma haben eine erhöhte Infektionsgefahr. Studien zeigen, dass das Risiko für eine Infektion bei Betroffenen mit Asthma oder COPD im Schnitt um 75 % erhöht ist.[i] Bei diesen Risiko-Patienten kann Keuchhusten darüber hinaus zu einer akuten Verschlechterung der Grunderkrankung führen. Eine rechtzeitige Auffrischimpfung kann das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf deutlich senken und schützt nicht nur einen selbst, sondern auch das Umfeld.

Keuchhusten: Eine unterschätzte Last im Alter

Mit zunehmendem Alter verändert sich unser Immunsystem - Mediziner sprechen von der sogenannten Immunoseneszenz. Die Abwehrkräfte lassen nach, wodurch das Risiko für Infektionen deutlich steigt. Die Folgen können bei Senioren schwerwiegend sein: Rippenbrüche durch heftiges Husten, starker Gewichtsverlust oder eine erhebliche Einschränkung der Lebensqualität über Monate hinweg sind keine Seltenheit.[ii]

Impfschutz checken und die ganze Familie mitschützen

Die STIKO empfiehlt allen Erwachsenen ab dem 18. Lebensjahr, bei der nächsten Auffrischimpfung gegen Tetanus und Diphtherie mit einem Tdap-Kombinationsimpfstoff auch gegen Keuchhusten geimpft zu werden.[iii] Darüber hinaus kann die Keuchhusten-Impfung auch zeitgleich mit anderen Impfungen, wie beispielsweise gegen Gürtelrose, verabreicht werden. Eine Auffrischimpfung ist auch für alle relevant, die in der Familie Nachwuchs erwarten. Neugeborene können in den ersten zwei Lebensmonaten noch nicht selbst geimpft werden und sind auf das immunisierte Umfeld angewiesen. Indem sich neben der Schwangeren Partner, werdende Großeltern und weitere Familienmitglieder vor der Geburt impfen lassen, bilden sie einen sogenannten Schutzkokon. Die STIKO empfiehlt die maternale Immunisierung im letzten Trimenon. Allen weiteren Haushaltkontakten wird empfohlen, sich spätestens vier Wochen vor dem Geburtstermin des Babys impfen zu lassen, damit der Körper genug Zeit hat, einen Schutz aufzubauen.[iv] So kann die ganze Familie zu einem gesundet Lebensstart des neuen Mitglieds beitragen.

Nutzen Sie den nächsten Besuch bei Ihrem Fach- oder Allgemeinarzt, um Ihren Impfpass prüfen zu lassen. Gut geschützt können Sie die Zeit mit Ihren Liebsten unbeschwert genießen. Informieren Sie sich bei Ihrem Hausarzt oder Ihrer Hausärztin über Ihr individuelles Risiko. Mehr Informationen unter: https://www.impfen.de/impfungen/keuchhusten/

Über GSK

GSK ist ein globales Biopharma-Unternehmen, das Wissenschaft, Technologie und Talent vereint, um Krankheiten gemeinsam voraus zu sein. Weitere Informationen unter www.de.gsk.com.

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*Info: Gendergerechte Sprache: Dieser Text schließt prinzipiell alle Geschlechter mit ein. Zur besseren Lesbarkeit wird jedoch nur eine Geschlechtsform verwendet.

NP-DE-PTU-PRSR-260001; 04/2026

Referenzen

[i] Surmann B et al Infect Dis Ther (2024); https://doi.org/10.1007/s40121-023-00912-z I

[ii] De Serres G et al. J Infect Dis 2000; 182:174-179.

[iii] Epid. Bull. 04/2026.

[iv] Epid. Bull. 04/2023.

Pressekontakt:

Jana König-Petermaier
Vaccines Communications Team Lead Communications, Government Affairs & Market Access
E-Mail: jana.x.koenig-petermaier[at]gsk.com

Seon-Yeong Shin
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Telefon: +49 175 5380429
E-Mail: s.shin[at]vonderkuhlen.de

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