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03.10.2019 – 10:30

Swiss Life Deutschland

Sturm + Versicherungen

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Herbststurm-Saison gestartet: Wie versichert man sich sinnvoll und welche Versicherung zahlt für was?

Die Woche startete mit dem ersten Herbststurm in diesem Jahr und natürlich sind Unwetter ein Thema für Verbraucher in Hinblick auf den passenden Versicherungsschutz. Oft nachgefragt bei unseren Versicherungsberatern werden sog. Sturmversicherungen, die es so aber gar nicht gibt. Wir haben die häufigsten Versicherungsfälle einmal zusammengestellt und möchten im Tarifdschungel etwas für Orientierung sorgen- was ist wichtig, welche Versicherung zahlt für welchen Schaden?

Weitere Informationen finden Sie in der beigefügten Pressemitteilung.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Swiss Life Presse-Team

Pressemitteilung

Hannover, 03.10.2019

Herbststurm-Saison gestartet: Wie versichert man sich sinnvoll und welche Versicherung zahlt für was?

- Die drei häufigsten Versicherungsfälle bei Sturm und Unwetter
- Versicherungskombinationen bieten den besten Schutz 
- Stürme und Hagel: Küstenregionen, Gebirge und der Westen Deutschlands am 
  häufigsten betroffen 

Mit "Mortimer" fegte der erste Herbststurm mit Windgeschwindigkeiten von über 110 Kilometern in der Stunde über Deutschland und es fiel damit auch der Startschuss für die Unwettersaison. Die orkanartigen Stürme sorgen nicht nur für Zugausfälle, sondern sind besonders Eigenheimbesitzern und Autofahrern ein Dorn im Auge. Denn: wer nicht genügend abgesichert ist, muss mit hohen Kosten durch abgedeckte Dächer oder abgestürzte Äste rechnen. Extremwetter-Ereignisse wie diese führen besonders in den Monaten ab Oktober zu zahlreichen Gefahren und Unfällen. Nach Angaben des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft sind besonders Küstenregionen und Gebirge von Stürmen betroffen, im Westen Deutschlands gibt es die meisten Hagelschauer.

Laut Angaben der Finanz- und Versicherungsberatungen von Swiss Life Deutschland (Swiss Life Select, tecis, HORBACH und Proventus) suchen Verbraucher ab den ersten Unwetterwarnungen auch vermehrt nach Absicherungen gegen Unwetterschäden: "Mit Beginn der Herbststurmsaison registrieren wir eine deutliche Nachfrage nach Sachversicherungen für die Immobilie, den Garten und Fahrzeuge", sagt Matthias Wald, Leiter Vertriebe bei Swiss Life Deutschland. Und weiter: "Regionale Unwetter und starke Stürme nehmen zu und werden oft nur unzureichend abgesichert. Ist einmal ein Schaden aufgetreten, ist eine Nachversicherung des Eigentums nur schwer möglich." Weil eine reine Sturmabsicherung nicht existiert, ist die beste Vorkehrung deshalb eine Kombination aus verschiedenen Versicherungen, so der Rat der Versicherungsexperten von Swiss Life. Eine solche besteht aus einer Hausrats-, KfZ-, Haftpflicht-, Wohngebäude-, und Elementarversicherung und bietet sich an, um den Folgen von extremen Wetterereignissen zu trotzen. Um die Schadenregulierung möglichst einfach zu gestalten, sollten bestehenden Versicherungen regelmäßig auf den Prüfstand gestellt werden. Besteht zum Beispiel eine Hausratsversicherung schon seit mehreren Jahren, könnten Neuanschaffungen auch zu höheren Sachwerten führen.

Doch welche Versicherung greift wann?

Um auch im Schadensfall, schnell finanzielle Unterstützung zu erhalten, ist eine Absicherung sinnvoll. Worauf zu achten ist und welche Versicherung wann greift, verraten die Versicherungsprofis von Swiss Life. Sie erklären die drei häufigsten Schäden:

Fall 1: Unwetter beschädigen das eigene Auto.

Wenn es stürmt und windet, kann das eigene Auto von Ästen oder Dachziegeln stark beschädigt werden. Die Teilkaskoversicherung übernimmt diese Schäden in den meisten Fällen. Sie greift auch, wenn gegen einen umstürzenden Baum gefahren wird. Falls dieser aber bereits auf der Straße lag, reicht die Teilkasko nicht aus. Nur die Vollkaskoversicherung übernimmt in diesem Fall den Schaden. Bei einer Teilkaskoversicherung wird der Kunde nicht heruntergestuft, er muss allerdings die vereinbarte Selbstbeteiligung zahlen, sofern eine vereinbart wurde. Die Vollkaskoversicherung stuft bei Eintreten der Leistung für das nächste Kalenderjahr herunter, es sei denn es wurde ein sogenannter "Rabattschutz" vereinbart, der den Kunden beim aktuellen Versicherer vor einem Mehrbeitrag zur nächsten Hauptfälligkeit schützt. Wenn schwere Unwetter Schnee- und Eislawinen oder Abgänge von Geröll-, Schlamm- und Gesteinsmassen verursachen, übernehmen Voll- und Teilkaskoversicherungen nur in seltenen Fällen.

Fall 2: Das Haus wird durch Unwetter beschädigt.

Bei Schäden, die der Sturm am Haus verursacht, greift in den meisten Fällen die Wohngebäudeversicherung. Dabei ist es wichtig, dass Sturmschäden explizit in den Leistungen erwähnt werden und auch Nebengebäude, wie beispielsweise Garagen, mit abgesichert sind. Wenn ein Sturm das Dach beschädigt, Regen eintritt und das Wasser im Haus Schäden verursacht, entstehen Folgeschäden. Auch diese müssen in den Versicherungsverträgen genannt werden. Überflutet starker Regen den Keller, greifen nur Elementarversicherungen. Diese müssen zusätzlich zur Gebäude- oder Hausratsversicherung abgeschlossen werden und schützen Mieter und Eigentümer vor den Folgen von Hochwasser, Überschwemmungen, Erdrutschen, Erdbeben und Lawinen. Werden durch Unwetter Einrichtungs- oder Gebrauchsgegenstände beschädigt, übernimmt die Hausratversicherung. Nur wenige Versicherer bieten Versicherungsschutz bei Rückstauschäden durch Starkregen, wenn keine funktionstüchtige Rückstauklappe vorhanden ist. Gerade diese Schäden werden oft unterschätzt.

Fall 3: Schäden an fremdem Eigentum.

Ein großer Teil der Schäden durch Unwetter entsteht, wenn Gegenstände herabfallen. Das können zum Beispiel Dachziegel oder Äste sein. Eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht tritt dann ein, wenn diese Gegenstände vom Eigenheim andere schädigen. Ist kein Eigentum vorhanden, sondern der Blumentopf fällt beispielsweise vom Mietobjekt bei einem starken Sturm herunter, greifen private Haftpflichtversicherungen.

Wenn Sturm und Starkregen zuschlagen, empfiehlt es sich, alle Schäden gewissenhaft zu sichten und zu dokumentieren. Der persönliche Versicherungsberater unterstützt im Schadenfall und hilft für das weitere Vorgehen. Außerdem wird geraten: Unkosten, die durch Aufräumarbeiten entstehen, sollten dokumentiert werden. Auch sie können im Regelfall eingebracht werden.

Über Swiss Life Deutschland

Swiss Life Deutschland ist ein führender Anbieter von Finanz- und Vorsorgelösungen. Mit unseren qualifizierten Beraterinnen und Beratern sowie unseren vielfach ausgezeichneten Produkten sind wir ein Qualitätsanbieter im deutschen Markt und unterstützen Menschen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

Unter der Marke Swiss Life stehen Privat- und Firmenkunden flexible Versicherungsprodukte und Dienstleistungen in den Bereichen Vorsorge und Sicherheit zur Verfügung. Kernkompetenzen sind dabei die Arbeitskraftabsicherung, die betriebliche Altersversorgung und moderne Garantiekonzepte. Der Vertrieb erfolgt über die Zusammenarbeit mit Maklern, Mehrfachagenten, Finanzdienstleistern und Banken. Die 1866 gegründete deutsche Niederlassung von Swiss Life hat ihren Sitz in Garching bei München und beschäftigt über 820 Mitarbeiter.

Die Marken Swiss Life Select, tecis, HORBACH und Proventus stehen für ganzheitliche und individuelle Finanzberatung. Kunden erhalten dank des Best-Select-Beratungsansatzes eine fundierte Auswahl passender Lösungen von ausgewählten Produktpartnern in den Bereichen Altersvorsorge, persönliche Absicherung, Vermögensplanung und Finanzierung. Für die Sicherheit und finanzielle Unabhängigkeit der Kunden engagieren sich deutschlandweit rund 4.000 Berater. Mit der Vertriebs-Serviceplattform Swiss Compare entlastet Swiss Life Deutschland kleine und mittlere Finanzvertriebe und hilft ihnen dabei, sich unter ihrer bestehenden Marke zukunftssicher aufzustellen und sich auf die Kundenberatung zu konzentrieren. Hauptsitz für die Finanzberatungsunternehmen mit über 730 Mitarbeitern ist Hannover.

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