Subaru

Mit neuem Namen ins nächste Jahrhundert: Aus Fuji Heavy Industries wird die Subaru Corporation

Der Markenname Subaru kommt erstmals zum Einsatz beim Prototypen P-1 aus dem Jahre 1954, der später in Subaru 1500 umbenannt wurde. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/34801 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Subaru"
Der Markenname Subaru kommt erstmals zum Einsatz beim Prototypen P-1 aus dem Jahre 1954, der später in Subaru 1500 umbenannt wurde. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/34801 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Subaru"

Friedberg (ots) - Fuji Heavy Industries (FHI) feiert 100. Geburtstag und schenkt sich selbst einen neuen Namen: Der Mutterkonzern und Hersteller der Subaru-Fahrzeuge firmiert ab 1. April 2017 als Subaru Corporation. Mit der Umbenennung im Jubiläumsjahr übernimmt FHI den weltweit bekannten Markennamen seiner Automobiltochter, die mit 94 Prozent des Gesamtumsatzes die wichtigste Unternehmenssparte bildet.

"Wir offerieren schon seit langem ausgezeichnete Produkte, legen aber seit einigen Jahren einen besonderen Fokus darauf, einen gewissen Mehrwert zu bieten, den es so nur bei Subaru gibt. Der Wechsel des Firmennamens spiegelt auch dieses Bestreben wider, denn wir wollen die Kundenzufriedenheit weiter verbessern und noch mehr Subaru-Fans gewinnen", erklärt Yasuyuki Yoshinaga, Präsident und CEO von FHI.

Die Umbenennung soll das Wachstum als weltweite Automobil- und Luftfahrtmarke beschleunigen. Sie ist Teil des mittelfristigen Management-Plans "Prominence 2020", der eine robuste Geschäftsstruktur schaffen soll. Unter dem Dach der Subaru Corporation finden sich künftig die auf Luftfahrt spezialisierte Aerospace Company und die Automobilsparte, in die auch das Geschäft mit Industrieprodukten integriert wurde. Mit der Umstrukturierung will das Unternehmen die Wettbewerbsfähigkeit seines Kerngeschäfts stärken und Management-Ressourcen effizienter nutzen, um nachhaltig zu wachsen, die Kundenzufriedenheit zu erhöhen und sich so für die nächsten Jahrzehnte noch besser aufzustellen.

Die Anfänge von Fuji Heavy Industries reichen bis in das Jahr 1917 - und somit exakt 100 Jahre in die Vergangenheit. Am 10. Dezember 1917 gründet Chikohei Nakajima in Ota (Präfektur Gunma) ein Versuchslabor für Flugzeugbau. In der etwa 100 Kilometer nördlich von Tokio gelegenen Stadt unterhält FHI noch heute eine Reihe von Produktionsstätten. Aus dem kleinen Labor entwickelt sich schnell die Nakajima Aircraft Co. Ltd., die die japanische Luftwaffe mit Motoren und Flugzeugen beliefert. Nach dem Zweiten Weltkrieg werden solche Multikonzerne aufgelöst und in zivile Produktion übertragen. Das daraus resultierende Unternehmen Fuji Sanyo wird auf Anordnung der amerikanischen Militärverwaltung 1950 jedoch zunächst in zwölf kleinere Firmen aufgeteilt.

Am 15. Juli 1953 wird Fuji Heavy Industries als Zusammenschluss von fünf dieser Firmen gegründet, zu dem auch eine Automobilsparte gehört. Die sechs Sterne im Subaru-Logo stehen bis zum heutigen Tag symbolisch für diese Firmen und den neuen Mutterkonzern. Sie verweisen auch auf das Sternbild der Plejaden, das von der Erde aus mit bloßem Auge sichtbar ist.

Erstmals zum Einsatz kommt der Markenname "Subaru" (japanisch für Vereinigung) beim Prototypen P-1 aus dem Jahr 1954, der später in Subaru 1500 umbenannt wird. Allerdings rollen gerade einmal sechs Fahrzeuge für Testzwecke im Taxibetrieb über die Straße. Größere Bekanntheit erlangt erst der Subaru 360, der 1958 als Kleinstwagen mit Kulleraugen-Scheinwerfern, aufgesetzten Außenspiegeln, einem Dach aus glasfaserverstärktem Kunststoff sowie einem luftgekühlten Zweizylinder-Zweitakter mit 16 PS auf den Markt kommt und für Aufsehen sorgt. Der vollwertige Viersitzer mit den zwei hinten angeschlagenen Türen und dem Spitznamen "Marienkäfer" wiegt bei 2,99 Metern Länge nur 444 Kilogramm.

Bereits im zweiten Serienmodell debütiert ein Subaru-Markenzeichen: der Boxermotor. Der Subaru 1000, der im Mai 1966 seine Premiere feiert, kombiniert den ersten Boxer mit dem bis dahin in Japan unüblichen Frontantrieb. 1972 folgt mit dem Subaru Leone eine weitere Eigenschaft, die bis auf wenige Ausnahmen bis heute die japanische Marke und ihr Image prägt: der serienmäßige Allradantrieb, mit dem der Kombi und später auch die Stufenhecklimousine vorfahren. Mit dem Symmetrical AWD heutiger Modelle hat das damalige, zunächst per Hebel und dann per Knopfdruck zuschaltbare Allradsystem allerdings nichts gemein - erst Ende der 1980er Jahre löst der permanente Allradantrieb den zuschaltbaren ab.

Trotzdem stellt der Leone mit ersten Erfolgen im Rallyesport eindrucksvoll die Vorzüge des Vierradantriebs unter Beweis. Der Legacy und später der kompakte Impreza bestätigen diesen Eindruck in den 1990er Jahren in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) - von 1995 bis 1997 gewinnt Subaru unter anderem drei Mal in Folge die Konstrukteurswertung.

Auch beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring feiert die Marke regelmäßig Erfolge: Mit dem Subaru WRX STI fährt das Motorsport-Team Subaru Tecnica International (STI) 2012, 2013, 2015 und 2016 jeweils einen Klassensieg ein.

Zu dieser Sportlichkeit gesellt sich seit jeher eine außergewöhnlich hohe Zuverlässigkeit und Langlebigkeit aller Subaru-Modelle, was unter anderem in der deutschlandweit serienmäßigen Fünf-Jahres-Garantie für Neuwagen der Marke zum Ausdruck kommt. Alle Fahrzeuge überzeugen zudem mit einem hohen Sicherheitsniveau, das mit neuen Technologien wie dem preisgekrönten "Eyesight"-Fahrerassistenzsystem fortwährend ausgebaut wird. Der Lohn sind zufriedene Kunden, wie die jüngste Auszeichnung im "Auto Bild Beste Marken"-Ranking belegt.

Subaru verkauft seine Fahrzeuge in 75 Ländern. In Deutschland offeriert die Allradmarke derzeit sieben Modellreihen: vom kompakten Impreza über den sportlichen Mittelklasse-