ver.di Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
Medien-Info: ver.di ruft zu ersten Warnstreiks im Postbank Filialvertrieb auf – Streiks am Donnerstag und Samstag
Ver.di ruft zu ersten Warnstreiks im Postbank Filialvertrieb auf – Streiks am Donnerstag und Samstag
In der laufenden Tarifrunde bei der Postbank ruft die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) zu ersten Warnstreiks im Postbank-Filialvertrieb auf. Die Arbeitsniederlegungen sind für Donnerstag, den 30. April 2026, sowie Samstag, den 2. Mai 2026, geplant. Bundesweit sind Beschäftigte der Postbank Filialvertrieb AG zur Teilnahme aufgerufen.
Hintergrund sind die bislang ergebnislosen Tarifverhandlungen für die insgesamt rund 9.000 Beschäftigten der ehemaligen Postbank im Deutsche-Bank-Konzern. ver.di fordert in der laufenden Tarifrunde eine Erhöhung der Gehälter um acht Prozent, mindestens jedoch 300 Euro pro Monat, sowie 200 Euro mehr Ausbildungsvergütung.
„Die Beschäftigten erwarten ein deutliches Signal der Anerkennung. Stattdessen hat die Arbeitgeberseite bislang ein Angebot vorgelegt, das weder die wirtschaftliche Lage der Deutschen Bank noch die hohe Belastung in den Betrieben widerspiegelt“, sagte Jan Duscheck, ver.di-Verhandlungsführer für die Postbank-Tarifverträge.
Neben der Entgeltentwicklung stehen in der Tarifrunde auch Fragen der Transformation der Privatkundenbank im Mittelpunkt. Die Integration der Postbank in die Deutsche Bank sowie Filialschließungen und organisatorische Veränderungen sorgen in vielen Bereichen für Unsicherheit unter den Beschäftigten.
„Mit den Warnstreiks machen die Beschäftigten deutlich, dass sie bereit sind, für faire Einkommen und verlässliche Perspektiven einzutreten“, so Duscheck.
Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 18. Mai 2026 in Frankfurt am Main angesetzt.
V.i.S.d.P.
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