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Statistisches Bundesamt

ZAHL DER WOCHE: Ausländische Azubis in Fertigungsberufen immer seltener

Wiesbaden (ots)

In den letzten zehn Jahren ist die Zahl der
Auszubildenden mit ausländischer Staatsangehörigkeit kontinuierlich
von 121 000 auf 68 000 im Jahr 2005 gesunken. Wie das Statistische
Bundesamt weiter mitteilt, waren davon die Fertigungsberufe mit einem
Rückgang von rund 41 000 Auszubildenden am stärksten betroffen.
Dagegen fiel die Abnahme in Dienstleistungsberufen mit rund 11 000
moderater aus. In Verbindung mit der generellen
Schwerpunktverlagerung der Berufsausbildung von Fertigungs- zu
Dienstleistungsberufen sank der Anteil ausländischer Auszubildender
in Fertigungsberufen von 8,7% in 1995 auf 3,8% in 2005 und in
Dienstleistungsberufen vergleichsweise moderat von 7,1% auf 5,1%.
Insbesondere bei Fertigungsberufen, deren Berufsbilder
modernisiert und an gestiegene Anforderungen angepasst wurden, waren
von 1995 bis 2005 deutliche Rückgänge des Anteils ausländischer
Auszubildender zu verzeichnen: So verringerte sich zum Beispiel beim
Beruf „Kraftfahrzeugmechaniker/in“ (Nachfolgeberuf
„Kraftfahrzeugmechatroniker/in“) der Anteil ausländischer Azubis von
12% auf 4% (- 6 000) bei „Elektroinstallateur/in“ (Nachfolgeberuf
„Elektroniker/in - Energie und Gebäudetechnik“) von 10% auf 5% (– 4
000). Aber auch bei unverändert gebliebenen Berufsbildern, wie zum
Beispiel „Maler/in und Lackierer/in“, ist der Anteil der Ausländer
und Ausländerinnen von rund 10% auf 6% (– 2 000) gesunken.
Weitere Auskünfte gibt:
Marianne Renz,
Telefon: (0611) 75-4141
E-Mail:  berufsbildungsstatistik@destatis.de

Rückfragen an obigen Ansprechpartner oder an:

Statistisches Bundesamt
Pressestelle
Telefon: (0611) 75-3444
Email: presse@destatis.de

Original-Content von: Statistisches Bundesamt, übermittelt durch news aktuell

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