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09.03.2005 – 07:11

Deutsche Bahn AG

Das elektronische Allfa-Ticket geht an den Start

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    Berlin (ots)

Anmoderation: Ein winziger Chip im Handy oder in einer Scheckkarte soll den herkömmlichen Fahrschein aus Papier bald ersetzen - das hat nichts mit Science Fiction zu tun! Der Verkehrsverbund Oberelbe probiert die „Fahrkarte der Zukunft“ zur Zeit aus - das sogenannte Allfa- Ticket ist ein europaweit einmaliges Projekt. Gestern ging das Unternehmen im Großraum Dresden mit zunächst 30 von insgesamt 2800 Probanden in den Testbetrieb.

    Text: Die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs in Dresden ist heute noch mit vielerlei Hindernissen verbunden. Komplexe Vertriebssysteme machen es dem Fahrgast nicht immer leicht.

    Einsteigen und losfahren: so einfach soll die Nutzung der ÖPNV- Angebote in Zukunft werden, zunächst für 2800 Dresdner, im Jahr 2010 vielleicht schon für ganz Deutsch-land. Zwei Testfahrer erzählen, was sie an dem elektronischen Ticket spannend fin-den.

    OT zweiter Probanden     Also, ich fahre jeden Tag zur Universität mit dem Bus, mit dem Zug oder mit der Straßenbahn, und besonders auch auf diesem Testliniennetz, das genau über den Campus läuft. Also, die Linien 72 und 76 als auch die Linie 3. Und damit bin ich zwangsläufig immer in diesen Testlinien drinnen, wenn ich zur Universität fahre.

    Vor allen Dingen, dass das Bargeld zahlen vorbei ist, dass ich mich wirklich in die Straßenbahn oder den Bus reinsetzen kann, weiß, dass ich nicht schwarz fahre, und wenn ich wieder aussteige, dass ich sozusagen gefahren bin, also, dass ich nicht mehr bezahlen muss, das ist für das Wichtigste am Ganzen.

    Text: Und so funktioniert’s: Nach dem Einsteigen wird der Besitzer eines Allfa-Tickets durch Antennen im Fahrzeug erfasst. Alle Stationen bis zur Zielhaltestelle werden dann registriert und die Daten an einen Zentralrechner weitergeleitet, egal welches ÖPNV-Angebot der Kunde gerade nutzt. Die Rechnung kommt am Ende des Monats und wird vom Konto abgebucht. Knut Ringat, der Geschäftsführer des Verkehrsver- bundes Oberelbe.

    OT Knut Ringat, Geschäftsführer Verkehrsverbund Oberelbe Der große Vorteil in der Zukunft wird sein, dass auch die Deutsche Bahn bei diesem Projekt mitspielt, so dass man auch in fünf Jahre ein Medium in der Tasche hat – dem sagt man nur, ich bin ÖPNV-Kunde, mehr muss man nicht tun – und dann kann man in ganz Deutschland alle Verkehr auf der Straße und auf der Schiene nutzen.

    Text: DB Regio steigt mit ihrer Flughafen-Verbindung, der S-Bahn-Linie 2, in den bis Au-gust geplanten ALLFA-Testbetrieb ein, erläutert Jost Beckmann von DB Regio Sa-chen.

    OT Jost Beckmann, DB Regio Sachsen Der Kunde erwartet von uns, dass er für jedes Verkehrsmittel, mit dem er fährt, die gleiche Vertriebsinfrastruktur, den gleichen Tarif und auch die gleichen Tickets bekommt, und von daher ist es natürlich für uns als Nahverkehrsanbieter wichtig, da mit den Partnern gleichauf zu sein.

    Text: Bei einem erfolgreichen Testbetrieb könnte das Dresdner Allfa-Ticket bald in ganz Deutschland zum Einsatz kommen, und zwar im Nah- und Fernverkehr.

    ACHTUNG REDAKTIONEN          Die O-Töne sind honorarfrei zur Verwendung. Wir bitten jedoch um einen Hinweis, wie Sie den Beitrag eingesetzt haben an desk@newsaktuell.de.

Kontakt: Michael Birnstock Deutsche Bahn AG / Kommunikation Pressestelle Konzern (G.GKE 1) Tel. (030) 297-61169, Fax (030) 297-61935

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