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21.10.2015 – 10:30

Deutsche Bahn AG

Sicher drüber - Kampagne für Sicherheit an Bahnübergängen

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Berlin (ots)

Anmoderationsvorschlag:

Man steht seit gefühlten zehn Minuten an einem Bahnübergang, das Rotlicht blinkt, aber weit und breit ist kein Zug in Sicht. Vielleicht doch noch schnell über die Schiene brausen? Das sollte doch machbar sein... Ein fataler Fehler, wie die knapp 200 Unfälle zeigen, die sich allein vergangenes Jahr an Deutschlands Bahnübergängen ereignet haben. Hier aufzuklären, ist Ziel der Kampagne "sicher drüber", die die Deutsche Bahn gemeinsam mit dem ADAC, der Bundespolizei und zwei Unfallversicherungen ins Leben gerufen hat. Oliver Heinze berichtet.

Sprecher: Man kommt an einen Bahnübergang und ein rotes Licht blinkt - also bleibt man stehen, weil gleich ein Zug kommt. Logisch, oder?

O-Ton 1 (Straßenumfrage, 0:14 Min.): (Mann) "Ja, meistens hat man ja eh, glaube ich, noch so zwei, drei Minuten Zeit, bis der Zug dann wirklich kommt. Und dann fahre ich manchmal auch drüber." (Frau) "Ich fahre erst mal so ganz langsam auf den Bahnübergang zu, dann guck ich so rechts und links, ja und wenn dann keiner kommt, dann gebe ich Gas und fahre drüber."

Sprecher: Dies sind leider keine Einzelfälle. Und genau aus diesem Grund gibt es die Kampagne "sicher drüber", die aufklären und informieren soll, so Claudia Münchow von der Deutschen Bahn.

O-Ton 2 (Claudia Münchow, 0:21 Min.): "Wir haben verschiedene Videospots produziert, wo wir mit dramatischen und aufrüttelnden Bildern auf das Thema aufmerksam machen wollen. . In diesem Jahr war eine Vor-Ort-Tour, wo wir mit einem Unfallfahrzeug an Bahnübergänge gefahren sind, um am konkreten Beispiel zu zeigen, welche Kräfte wirken und welcher Gefahr man sich aussetzt, wenn man sich falsch verhält."

Sprecher: Über 90 Prozent aller Unfälle an Bahnübergängen passieren, weil sich die Verkehrsteilnehmer nicht an die Regeln halten. Dabei sind die ganz einfach.

O-Ton 3 (Claudia Münchow, 0:17 Min.): "Bei technisch gesicherten Bahnübergängen ist es ganz wichtig, dass Sie, sobald ein rotes Blinklicht da ist oder ein gelbes Lichtzeichen, stehen bleiben. Das heißt Stopp! Auch eine geschlossene Schranke oder Halbschranke bedeutet stehen bleiben. Sie darf auf keinen Fall umkurvt werden. Hier spielt man, im wahrsten Sinne des Wortes, mit seinem Leben."

Sprecher: Über 60 Prozent der Bahnübergänge sind technisch gesichert, also mit Schranken, Lichtzeichen oder Blinklicht. Und die Zahl aller Bahnübergänge ist in den vergangenen zehn Jahren um fast ein Viertel gesunken. Allerdings wird es...

O-Ton 4 (Claudia Münchow, 0:12 Min.): "...aber immer auch Bahnübergänge geben müssen, rein aus verkehrlichen Gründen, und deswegen ist es uns wichtig, dass die Straßenverkehrsteilnehmer um die Regeln wissen und sicher diese Kreuzung von Schiene und Straße passieren können."

Abmoderationsvorschlag:

Passen Sie also an Bahnübergängen besonders gut auf! Wenn Sie ein paar Regeln beachten, kann aber gar nichts passieren. Mehr Infos zur Kampagne "sicher drüber" finden Sie in Internet unter deutschebahn.com/sicherdrueber, www.runtervomgas.de und auf den Internetseiten des ADAC, der Bundespolizei, der Unfallversicherung Bund und Bahn sowie der Verwaltungs- Berufsgenossenschaft.

ACHTUNG REDAKTIONEN: 
  
Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Sendemitschnitt bitte
an ots.audio@newsaktuell.de. 

Pressekontakt:

Deutsche Bahn
Claudia Münchow
Telefon: +49 69 26532006
E-Mail: claudia.muenchow@bahn.de

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