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Die angekündigten Wahlen im Kongo machen Hoffnung
Ein Beispiel - Einladung zum Pressegespräch mit N'kolde Kibala bei action medeor

Tönisvorst (ots)

Der Kongoleses N'kolde Kibala wollte schon
immer dazu beitragen, die Situation für die Menschen im Kongo zu
verbessern. Weil er als 20jähriger Student bei einer Demonstration
für bessere Bedingungen an der Universität in Kinshasa unter Arrest
genommen wurde, ging er nach seiner Freilassung nach Deutschland. Nun
gibt es seit 46 Jahren die ersten freien Wahlen im Kongo. Kibala
nutzt die Chance. Er geht wieder zurück und lässt sich als
unabhängiger Kandidat zur Wahl in seinem Geburtsort Kamituga im Osten
Kongos aufstellen. In der ehemaligen Minenstadt leben die Menschen
unter grausamen Bedingungen. Kibala ist zuversichtlich, jetzt den
Menschen helfen zu können. Er will Straßen und Brücken bauen und sich
für eine bessere medizinische Versorgung einsetzen. Das Tönisvorster
Medikamenten-Hilfswerk action medeor hat bereits Unterstützung
zugesagt. Wir möchten Sie zu einem Pressegespräch mit N'kolde Kibala
am kommenden Freitag, den 9.6.2006 um 11.00 Uhr, bei action medeor
einladen.
Pressegespräch mit N'kolde Kibala
            am 9. Juni 2006 um 11.00 Uhr 
            bei action medeor 
            47918 Tönisvorst (Stadtteil Vorst), St. Töniser Str. 21
N'kolde Kibala ist 1989 nach Deutschland gekommen und hat eine
Ausbildung zum Offizier bei der Bundeswehr gemacht. Anschließend hat
er in Neubiberg bei München Bauingenieurwesen studiert. Nun möchte er
mit seinem Wissen dazu beitragen, die komplett zerstörte
Infrastruktur in seiner Heimat wieder aufzubauen und dafür sorgen,
dass die Menschen besser medizinisch versorgt werden.
Kamituga liegt im Ost-Kongo und ist 120 km südwestlich von Bukavu,
der Hauptstadt des Süd-Kivus, entfernt. Bis zum Krieg 1996 haben die
Menschen in Kamituga in der von einer belgischen Firma unterhaltenen
Goldmine gearbeitet. Als sie sich nicht mehr trug, hat die in Kanada
ansässige Minengesellschaft Banro die Konzession übernommen und ihre
Verpflichtungen bis heute nicht erfüllt. Die Mine wurde geplündert,
das Gebiet ist mit Chemikalien verseucht, Landwirtschaft ist auch
wegen marodierender Banden nicht möglich und den Menschen fehlt jede
Lebensgrundlage.
Deutsches Medikamenten-Hilfswerk action medeor, St. Töniser Str. 21,
D-47918 Tönisvorst, www.medeor.org
Pressereferat Susanne Haacker, Tel. 02156/9788-78, 0173/5152091, Fax.
02156/97 88 88

Original-Content von: action medeor e.V., übermittelt durch news aktuell

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