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Malaria: Guckloch in eine andere Welt
Stop Malaria Now! bietet mit neuem Online-Portal die Möglichkeit, das Leben mit Malaria virtuell zu entdecken (mit Bild)

Fast eine Million Menschen sterben jedes Jahr an Malaria. Ein Guckloch in eine andere Welt gewährt Stop Malaria Now! mit einem virtuellen Rundgang durchs Küstenstädtchen Malindi unter: https://www.stopmalarianow.org/virtual-village . Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei.... mehr

Köln (ots) - Malindi ist ein beliebter Touristenort an der kenianischen Küste. Hier gibt es alles, was das Urlauberherz begehrt: weiße Strände, blaues Meer, exklusive Hotelanlagen und all die anderen schönen Dinge Afrikas. Doch hinter den Kulissen wird ein erbitterter Kampf ausgetragen, der Kampf gegen die Infektionskrankheit Malaria, aufgrund derer 20 Prozent der Kinder in Kenia ihren fünften Geburtstag nicht erleben.

Doch was heißt das konkret? Wie sieht das Leben in ständiger Gefahr vor einer Infektion tatsächlich aus? Was machen die Menschen vor Ort, um sich, ihre Familie zu schützen? Für uns Daheimgebliebenen ist Malaria jedoch weit weg und die eine Million Menschen, die der Krankheit jedes Jahr zum Opfer fallen, verkommen zur nüchternen Statistik.

Stop Malaria Now!, eine Initiative des Deutschen Medikamenten-Hilfswerks action medeor, will daher denen, die am meisten unter der Krankheit und ihren Folgen leiden, ein Gesicht und eine Stimme geben. Dazu lädt die Kampagne zu einem virtuellen Rundgang ins Küstenstädtchen Malindi ein. Hier können sich die Besucher ein Bild von der Situation machen und selbst entscheiden, wo sie hingehen und hinschauen wollen. Auf ihrem Weg treffen sie auf unterschiedliche Bewohner Malindis, die per Videobotschaft ihre ganz persönliche Geschichte über Malaria erzählen. Auf dem lokalen Markt, am Strand oder in einer der luxuriösen Hotelanlagen erleben die Besucher dann auch das Paradies, das Touristen an dem Küstenstädtchen so schätzen. Am Ende der Reise können die Besucher einen persönlichen Kommentar hinterlassen, und sie erfahren, wie sie sich an der Kampagne beteiligen und so einen Beitrag im Kampf gegen Malaria leisten können.

Die Aufnahmen zum Virtuellen Dorf machte Stop Malaria Now! gemeinsam mit der Kölner Produktionsfirma ich.tv im Juli 2010. Das Ergebnis ist ein Guckloch in eine andere Wirklichkeit, das Raum lässt für eigenes Erleben und aktive Interaktion. Ziel ist die Stärkung der öffentlichen Wahrnehmung zum Thema Malaria, ohne die kaum Unterstützung für Malariaprojekte vor Ort oder die Einforderung politischer Versprechen möglich wäre. Betreten erlaubt unter: www.stopmalarianow.org/virtual-village

Stop Malaria Now! ist ein Zusammenschluss von zehn nichtstaatlichen Hilfsorganisationen aus Deutschland, Italien, Kenia, Spanien, Polen, den USA und der Schweiz. Die Kampagne will das Bewusstsein in Europa über die dramatische Ausweitung der Armutskrankheit Malaria in Afrika schärfen und deutlich machen, welche verheerenden sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen die Krankheit auf dem afrikanischen Kontinent hat. Die Kampagne wirbt für eine effiziente Infrastruktur im Gesundheitswesen der am meisten von Malaria betroffenen Länder sowie den Anbau und die Produktion wirkungsvoller Heilmittel vor Ort. Sie versteht ihre Arbeit als einen Teil des weltweiten Kampfes gegen Armut und zur Umsetzung der Millennium-Entwicklungsziele der Vereinten Nationen. Stop Malaria Now! wird mit Unterstützung der Europäischen Union organisiert. Weitere Informationen: www.stopmalarianow.org

Pressekontakt:

action medeor,
St. Töniser Str. 21,
D-47918 Tönisvorst,
Zweigstelle Köln,
Gertrudenstr. 9,
50667 Köln

Pressesprecherin
Susanne Haacker,
Tel. 02156/978878,
0173/5152091,
www.medeor.org

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