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28.02.2006 – 20:37

Rheinische Post

Rheinische Post: Wir und die Katzen

    Düsseldorf (ots)

Von Philipp Holstein

    Eine Katze hat sich auf Rügen mit dem Vogelgrippe-Virus H5N1 angesteckt. Für uns scheint die Krankheit nun eine neue Dimension erreicht zu haben. Denn im Gegensatz zu Hühnern und Gänsen, denen die meisten nur auf Spaziergängen begegnen, leben Katzen eng mit uns zusammen. Wir schmusen mit ihnen, Kinder spielen mit ihnen. Dem Virus ist es zwar noch nicht gelungen, auf den Menschen überzuspringen. Aber es ist uns offenbar näher gekommen; mit dem geliebten Tier bis in unsere Häuser. Soweit die Lage auf den ersten Blick. Bei genauer Betrachtung hat sich für den Menschen jedoch nur wenig verändert. Dass Katzen sich infizieren können, war bekannt. Seit die Seuche vor acht Jahren in Asien ausgebrochen ist, müssen sich dort massenhaft Katzen angesteckt haben. Noch im Januar erschien zum Thema eine Studie in einem renommierten US-Fachmagazin. Es ist ebenfalls gewiss, dass Katzen das Virus untereinander weitergeben können. Dass je eine Katze den Erreger an den Menschen weitergegeben hätte, ist indes nicht bekannt. Die Gefahr, dass H5N1 auf Menschen überspringt, ist also nicht größer als zuvor. Wachsamkeit ist gut, Panik fehl am Platz. Wir können die Wohngemeinschaft mit den Katzen beibehalten  und genießen.

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