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Rheinische Post: Walser über Reich-Ranicki:Er tut mir leid

Düsseldorf (ots)

Der Schriftsteller Martin Walser hat erläutert,
warum er mit juristischen Mitteln gegen eine Interview-Äußerung des 
Kritikers Marcel Reich-Ranicki vorgegangen ist. Reich-Ranicki sei der
mächtigste Mensch im deutschen Kulturbetrieb, der seine Aussagen 
nicht beweisen müsse. Er, Walser, habe sich nicht anders gegen die 
Äußerung Reich-Ranickis wehren können, Walser verüble es Juden, dass 
sie den Holocaust überlebt hätten. Das sei kein Antisemitismus, das 
sei schon Bestialität. Walser nennt das in einer Stellungnahme, die 
er der "Rheinischen Post" (Dienstagausgabe) übermittelte, den 
ungeheuersten Vorwurf, "der je erhoben wurde". Walser erklärte 
weiter, nachdem Reich-Ranicki gesagt habe, es sei für ihn kein 
Problem, diesen Vorwurf wieder zurückzunehmen, tue ihm der Kritiker 
"jetzt leid".

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